/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Matthäus 3,1-2

Bibelvers

"Zu der Zeit kam Johannes der Täufer und predigte in der Wüste von Judäa und sprach: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!"

Matthäus 3,1-2

Ich weiß noch, dass ich als Teenie oft abends im Bett lag und darüber nachgedacht habe, welche Fehler ich gegenüber anderen Menschen und Gott am Tag gemacht habe. Und wissen Sie was? Ich habe keine gefunden! Was war ich doch für ein lieblicher und freundlicher Mensch.

Tja, ganz so war es leider nicht! Nur habe ich damals vielleicht nicht so schnell erkannt, was allein schon unbedachte Worte anrichten können. Seneca, ein römischer Philosoph sagte: „Fremde Fehler sehen wir, die unsrigen aber nicht.“ Und Platon, ein griechischer Philosoph sagte: „Der Fehler begleitet den Menschen.“

Inzwischen sehe ich mehr meiner Versäumnisse und gehe auch mal auf den anderen zu und entschuldige mich. Die Schwierigkeit daran ist für mich nicht das Überwinden, sondern keine Ausflüchte für mein Verhalten einzuflechten. Denn ich weiß ja, jeder macht Fehler, aber ich neige dazu, sie mir nicht so schnell zu verzeihen. Am liebsten möchte ich perfekt sein!

Fehler zuzugeben ohne Ausflüchte ist auch ein großes Thema in meiner Beziehung zu Gott. Ich würde sagen, es ist das Thema zwischen Mensch und Gott überhaupt. Und weil das mit der Schuld nicht die größte Stärke der Menschen ist, muss er mich, uns alle, auch immer wieder daran erinnern. Zum Beispiel in diesem Vers aus der Bibel.
»Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.«
Dabei ist es so einfach, ein gutes Verhältnis mit Gott zu haben! Hingehen, sagen: „Gott, bitte vergib mir meine Fehler – ich versuche mich zu bessern.“ Und gut ist!

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