/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Matthäus 6,11

Das Müsli zum Frühstück oder doch lieber Brötchen mit Marmelade oder Honig? Ein Brot mit Wurst oder Käse, Rührei mit Speck? Ich kann mich auch für einen Joghurt entscheiden mit frischem Obst. Ich habe schon morgens die Qual der Wahl, was ich denn nun essen soll. Mittags geht es weiter und abends dann auch. Und selbst, wer nach hiesigen Maßstäben arm ist, der muss doch nicht hungern. Das sieht in anderen Teilen der Welt schon anders aus. Aber das ist ja nun kein Geheimnis. Jeder, der es wissen will, kann nachlesen: 870 Millionen Menschen hungern auf dieser Welt. Für die Christen unter diesen Hungernden hat dieser Satz hier aus der Bibel also noch eine echte Bedeutung: „Unser tägliches Brot gib uns heute!“

Die Bitte stammt aus dem „Vater unser“, dem wohl bekanntesten Gebet der Welt. Jeden Sonntag wird es in Gottesdiensten gesprochen. Doch welche Bedeutung hat dieser Satz noch für mich, wenn das Brot von einem der zahlreichen Bäcker stammt, vom Supermarkt oder Discounter? Wenn ich mir das Brot doch selbst verdiene! Oder über soziale Hilfsangebote wie Tafeln bekomme! Was hat denn Gott damit zu tun?
Der Blick in andere Regionen dieser Welt macht mir klar: Nichts ist selbstverständlich! Und nichts muss so bleiben, wie es war! Arbeit und soziale Sicherung kann verloren gehen. Deshalb bin ich Gott auch heute schon jeden Tag dankbar für jede Kleinigkeit, die mein Leben bereichert und sei sie so alltäglich wie mein Müsli zum Frühstück.

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