/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Prediger 5,9

Bibelvers

"Wer Geld liebt, wird vom Geld niemals satt, und wer Reichtum liebt, wird keinen Nutzen davon haben."

Prediger 5,9

Beim Geld hört für viele der Spaß auf. Ich habe erlebt, dass etliche Persönlichkeiten, die mich beeindrucken, plötzlich jeden Cent abrechnen, wenn es um ihre Unkosten geht.
Ich hatte sie großzügiger eingeschätzt und habe mich getäuscht. Sie konnten über vieles hinwegsehen, aber nicht über ihre Fahrtkosten – obwohl es um einen guten Zweck ging.
Einer, der sehr gut beobachten konnte, hat schon Jahrtausende vor uns festgehalten:
„Wer Geld liebt, wird vom Geld niemals satt, und wer Reichtum liebt, wird keinen Nutzen davon haben.“ Diese Beobachtung finde ich im Predigerbuch, Kapitel 5, Vers 9. Wieso kommt derjenige zu dieser Aussage, die so gegen den Trend unserer Zeit zu stehen scheint?
Er sagt, wer viel besitzt, hat auch viel an der Backe. D. h. er muss dafür sorgen, dass sein Besitz erhalten bleibt oder sich möglichst noch vergrößert. Das kostet Zeit, derjenige muss sich informieren und vieles durchdenken und im Extremfall frisst ihn das auf. Und was ist, wenn der Testfall eintritt – der Tod. Was von dem, was jemand besitzt, kann er wirklich mitnehmen?
Und die entscheidende Frage: Bin ich mir bewusst, dass alles, was ich besitze, mir von Gott geschenkt ist – egal, wie hart ich dafür gearbeitet habe?
Wer sagt, was ich besitze, ist mir von Gott geschenkt, der ist frei, Gott zu lieben. Er wird auf jeden Fall seine Liebe nicht mehr dem Geld schenken, sondern Gott selbst. In meiner Seele werde ich satt durch Gott selbst. Sein Sohn hat das bestätigt: Jesus Christus hat von sich gesagt: „Ich bin das Brot des Lebens.“ (Joh. 6,35)
 

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