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Pflicht zur friedlichen Debatte

Sachsens Bischöfe lehnen politische Gewalt strikt ab.

Dr. Carsten Rentzing (Foto: epd-Bild / Matthias Rietschel
Dr. Carsten Rentzing (Foto: epd-Bild / Matthias Rietschel

Allein im Jahr 2016 zählte die Redaktion des ZDF-Magazins frontal 21 rund 300 Angriffe in ganz Deutschland auf Parteibüros, meist durch Steinwürfe oder Farbschmierereien. Im Fokus der Gewalttäter vor allem die AfD gefolgt von der Linkspartei. Am vergangenen Donnerstag eskalierte die Gewalt, als vor dem Parteibüro der AfD in Döbeln eine Detonation erfolgte. Gestern Abend nun wurde in Bremen ein AfD-Politiker überfallen und krankenhausreif geprügelt. Eine neue Stufe der Gewalt, und das in einem Jahr, in dem in Sachsen, Brandenburg und Thüringen Landtagswahlen anstehen. 

Bischof Heinrich Timmerevers (Foto: BMO-Vechta, via Wikimedia Commons [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, CC BY-SA 4.0]
Bischof Heinrich Timmerevers (Foto: BMO-Vechta, via Wikimedia Commons)

Wir haben deshalb den Bischof der evangelische lutherischen Landeskirche Sachsens, Dr. Carsten Rentzing, und seinen katholischen Amtskollegen,Bischof Heinrich Timmerevers,  befragt. Beide rufen im Wahljahr 2019 zu Gewaltfreiheit und einer demokratischen Debattenkultur auf, in der Meinungsverschiedenheiten auf eine zivilisierte und anständige Weise ausgetragen werden. Zudem müsse der demokratische Rechtsstaat mit allen Mitteln gegen politische Gewalt vorgehen.


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