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Zukunft für Bildung ein Stück gesichert

World Vision lobt Zusage von G7-Staaten für Bildungsoffensive in Krisengebieten.

Die internationale christliche Kinderhilfsorganisation World Vision zieht anders als viele andere eine positive Bilanz des G7-Gipfels vom vergangenen Wochenende. Zumindest was ihren Wunsch nach Unterstützung von Bildung für Kinder in Krisengebieten durch die großen westlichen Industrienationen betrifft. So wollen diese in den nächsten drei Jahren für Schul- und Bildungsprojekte 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung stellen, gut das Doppelte dessen, was World Vision und ähnliche Organisationen im Vorfeld des Gipfels gemeinsam gefordert hatten.

 

Vor allem Mädchen sollen profitieren

 

Das Geld soll vor allem Kindern zu Gute kommen, die aus Kriegsgebieten flüchten mussten, wie zum Beispiel im Südsudan, Somalia, dem Kongo oder Zentralafrika. Dabei sind Mädchen 2,5 mal häufiger gefährdet, weil sie im Kriegsfall eher von der Schule genommen werden als Jungen, um den Haushalt zu erledigen oder zwangsverheiratet zu werden. Außerdem werden sie oft Opfer von Vergewaltigungen, erklärt Silvia Holten von Word Vision im Interview mit Andreas Odrich. Außerdem berichtet Silvia Holten darüber, wie die zusagten Gelder nun praktisch durch die Hilfsorganisationen beantragt und eingesetzt werden können.


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