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Bildung ist vorausschauende Friedenspolitik

Kinderhilfswerk Worldvision als NGO auf G7-Gipfel.

Eigentlich sollte es beim G7-Gipfel nicht um die Belange der Industrienationen gehen, sondern um die Belange der Ärmsten der Armen. Das sagt Silvia Holten vom internationalen christlichen Kinderhilfswerk World Vision. Sie vertritt ihre Organisation beim G7-Gipfel, der seit gestern im kanadischen Quebec tagt. Im Vorfeld habe World Vision zusammen mit anderen Organisationen versucht, auf die Regierungen der großen westlichen Industrienationen einzuwirken und sich in diesem Jahr besonders für die Bildung von Kindern in Krisengebieten eingesetzt.

In Bildung statt in Rüstung investieren

Dabei habe es unter anderem eine Zusage durch die kanadische Regierung gegeben, dass diese sich auf dem G7-Gipfel für die Investition von 1,3 Milliarden Dollar in den nächsten drei Jahren für Bildung von Kindern in Krisengebieten einsetzen wolle. World Vision hofft, dass sich daran auch die deutsche Bundesregierung mit 50 Millionen Dollar beteiligen werde.

Im Interview mit Andreas Odrich berichtet Silvia Holten auch darüber, warum in Kriegs- und Krisengebieten überproportional viele Mädchen unter den Folgen der gewalttätigen Auseinandersetzungen leiden, und dass Investition in Bildung vorausschauende Friedenspolitik ist.


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