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Festhalten am Status Quo

Eine Frauenärztin aus Gießen hatte den Stein ins Rollen gebracht. Kristina Hänel hatte auf der Internetseite ihrer Praxis auf die Möglichkeit von Abtreibungen hingewiesen. Ein Gericht verurteilte sie zu 6.000 Euro Geldstrafe. Inzwischen hat die Ärztin 150.000 Unterschriften für ihre Position gesammelt. Vier Bundesländer wollen das Werbeverbot für Abtreibungen kippen. Doch es gibt auch andere Stimmen: Mit der Vorsitzenden der Frauen-Union, Annette Widmann-Mauz, hat Oliver Jeske gesprochen.

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