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„Zeigt mehr Rückgrat!“

Zeigt mehr Rückgrat!

Düzen Tekkal ist eine Kämpferin für Religionsfreiheit. Auf Einladung der CDU/CSU-Fraktion hat sie im Deutschen Bundestag gesprochen. Die deutsche Journalistin mit jesidischem Hintergrund warnt: Sowohl Jesiden als auch Christen werden in deutschen Flüchtlingsunterkünften bedroht. Sie ließen ihr Bekenntnis weg, „damit sie nicht verkloppt werden. Das heißt: Es kommt auch zu körperlichen Übergriffen.“

Religion als möglicher Ursprung von Gewalt

Die Täter sind zumeist muslimischen Ursprungs. Nun ist Düzen Tekkal keine Populistin. Sie schert nicht alle Muslime über einen Kamm. Sie weiß: Nur eine Minderheit ist gewalttätig. Aber sie sagt: Seht endlich ein: Gewalt kann ihren Ursprung auch in der Religion haben. „Der zentrale Fehler für mich ist, dass Islamkritik als Schimpfort gilt.“

Appell an Christen: Seid selbstbewusster!

Düzen Tekkal verlangt mehr Rückgrat besonders von Christen in Deutschland. Wenn die führenden Vertreter der beiden großen Kirchen  am Tempelberg in Jerusalem ihr Kreuz ablegen, nur damit Muslime nicht verärgert werden, dann ist das für die Journalistin ein fatales Signal.

Tekkal berichtet von einer Begegnung mit einem Mitdlied der jüdischen Gemeinde in Deutschland. Sein Appell an Christen sei gewesen: „Seid selbstbewusster. Gebt nicht so schnell auf.“ Auch Tekkal spricht von einer Signalwirkung, die nicht zu unterschätzen sei. Düzen Tekkal bleibt unbequem. Mit ihr mahnt eine Vertreterin der Jesiden Christen in Deutschland: Zeigt mehr Flagge!


Düzen Tekkal: Deutschland ist bedroht (Foto: Berlin Verlag)

Info: Düzen Tekkals aktuelles Buch trägt den Titel „Deutschland ist bedroht

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