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Bunte Stadt, blasse Kandidaten

Nichts ist sicher bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin, weil viele Parteien nahezu gleich auf sind

Am kommenden Sonntag wählen die 3,5 Millionen Berliner ihren Landtag, das Abgeordnetenhaus, und die Bezirksverodnetenversammlungen. Die politischen Lager scheinen sich laut Wählerumfragen nahezu gleichmäßig auf die Parteien zu verteilen. Eine Fortsetzung der großen Koalition im Berliner Landesparlament wäre damit nicht mehr möglich, zumal die Spitzenpolitiker, der Regierende Bürgermeister, Michael Müller (SPD), und der Innensenator, Frank Henkel (CDU), eher als farblos gelten. Wer nach der Wahl mit wem koalieren könnte, bleibt dafür umso spannender. Und so zählt jede Stimme. Katholische und Evangelische Kirche haben die Berliner daher unter Berufung auf das Jermia-Wort „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn“ (Jer 29,7) zur Wahl aufgerufen und versucht, im Vorfeld durch Diskussionsveranstaltungen zu einem sachlichen Klima beizutragen.

Andreas Odrich  spricht darüber mit unserem Hauptstadtkorrespondenten Oliver Jeske. Einig sind sich darin beide: Wer nicht will, dass andere die Entscheidung für ihn treffen, sollte am Sonntag als Berliner wählen gehen.

 


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