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Hand in Hand gegen Rassismus

Bündnis von Kirche und Gesellschaft ruft auf zur Menschenkette.

Ein breites Bündnis von Gewerkschaftsvertretern über Menschenrechtsorganisationen bis hin zur evangelischen Diakonie ruft an diesem Samstag und Sonntag zu Menschenketten u.a. in Berlin, Bochum, München und einer Reihe anderer deutscher Städte unter dem Motto „Hand in Hand gegen Rassismus“ auf. Einer der Einladenden ist der evangelische Bischof von Berlin, Markus Dröge. Dröge sagt: „Es gehört zu unserem christlichen Glauben, sich für die Menschenrechte und Menschenwürde einzusetzen.“

Ein Europa unterschiedlicher Herkunft

Wer sich mit in eine der Menschenketten gegen Rassismus einreihen will, findet auf der Internetseite der Aktion „Hand in Hand“ alle notwendigen Informationen.

Brennende Flüchtlingsunterkünfte – aber auch Hassparolen gegen Menschen mit anderer Herkunft und Hautfarbe: Gegen all diese Umtriebe werden Menschen am Wochenende auf die Straße gehen und sich sprichwörtlich die Hand reichen.

„Europa ist immer schon ein Region gewesen, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft das Zusammenleben gepflegt haben“, ist Dröge überzeugt. Das solle auch so bleiben.

„Die Mitte der Gesellschaft wendet sich nicht ab“

Tatsächlich helfen viele Menschen – auch in Kirchen – weiterhin Flüchtlingen in Deutschland. Ihr Elan ist eine Bestätigung für den Berliner Bischof. Dröge sieht sich auf der Seite der Mehrheitsgesellschaft in der Bundesrepublik. „Dieses große Engagement erfüllt mich mit Zuversicht. Die Mitte der Gesellschaft wendet sich nicht ab von der Not.“


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