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„Irgendetwas läuft schief!“

„Wenn Menschen nicht mehr schlafen können, weil sie Angst haben, dass sie auf Grund ihrer Religion verfolgt werden, dann läuft hier in Deutschland irgendetwas schief!“ Ulrike Kostka, die Caritas-Direktorin von Berlin, schlägt Alarm. Denn: Christen in Deutschlands Flüchtlingsunterkünften fühlten sich bedroht.  Als kleine Minderheit inmitten der Muslime würden sie angefeindet.

Muezzinruf übers Handy

Wenn der Muezzinruf via Handy morgens die Muslime zum Gebet ruft: Dann fühlen sich die wenigen Christen oft bedrängt. Sie erleben das, was sie schon aus ihrer Heimat kennen: Als Christusgläubige sind sie Außenseiter.

Der Ökumenebeauftrage der syrisch-orthodoxen Kirche in Berlin, Diakon Amill Gorgis, wünscht sich deshalb Kontingente für Christen aus Syrien. „Diese Flüchtlinge könnten dann einen echten Dialog mit ihren muslimischen Landsleuten führen.“ Auf diese Weise könnten sie einen Beitrag zur Integration leisten.

Flüchtlinge erleben „Kreuz und Auferstehung“

Heiner Koch,der katholische Erzbischof von Berlin, ist beeindruckt von den wenigen Christen, die schon den Weg aus Syrien und dem Iran nach Deutschland gefunden haben: „Wir können viel von ihnen lernen.“ Viele erlebten durch Flucht, Anfeindung und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft „Kreuz und Auferstehung, das was wir in diesen Tagen feiern.“

Christen, die als Asylsuchende nach Deutschland kommen, brauchen einen besseren Schutz. Das ist der einhellige Appell, den Christen verschiedener Konfessionen in Berlin an die Bundesregierung richten.

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