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„Vergessen ist göttlich“

„Was sich liebt, das neckt sich.“ Ein altes Sprichwort, an dem aber viel Wahres dran ist, sagt der Ehe- und Lebensberater Gundolf Lauktien: „Manchmal sollen die Neckereien ja den anderen hochnehmen.“ Solange tatsächlich alle drüber lachen könnten, sei auch alles in Ordnung.

Doch manchmal schleicht sich bei Paaren Unmut über die Marotten des anderen ein. Neben der klassischen falsch ausgedrückten Zahnpastatube könne das die nicht ausgetrunkene Kaffetasse oder ähnliches sein.

Humor bewahren

Gundolf Lauktiens Rat: Bewahren Sie sich den Humor über die kleinen Eigenheiten des anderen. Doch was ist, wenn's nicht um Kaffetassen, sondern um größere Fehler geht? Problematisch wird’s, wenn ein Partner dem anderen diese ständig vorhält. Wenn er alte Geschichten immer wieder hervorgekramt. Vergeben und Vergessen sei zwar nicht einfach, aber möglich, betont der Ehe- und Lebensberater.

Gott: ein Vorbild im Vergeben

Gott habe dies vorgemacht: „Jesus Christus ist für uns Menschen gestorben – und mit ihm unser sündiges Wesen. Deshalb blickt Gott nicht mehr auf unsere Schuld.“ Menschen – und vor allem Ehepartner – sollten es Gott gleichtun, rät Gundolf Lauktien. Das ist nicht immer einfach. Ein erster Schritt dazu könnte es sein, Gott um eine neue Perspektive zu bitten. An die Stelle der negativen Gedanken sollte die Freude über das Schöne am Anderen treten. Auch das sei ein Prinzip aus der Bibel: „Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ Es sei eine Entscheidung, bewusst das Gute im Anderen zu sehen. Gundolf Lauktiens Erfahrung: Paare, die das beherzigen, machen Schritte hin auf eine glücklichere Beziehung.

Gundolf Lauktien spricht unter anderem auf der Marriage-Week, die jedes Jahr bundesweit veranstaltet wird.

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