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Clausnitz ist nicht Sachsen

Politiker aller etablierten Parteien haben ihr Entsetzen über die jüngsten Vorgänge in Sachsen bekundet. In Clausnitz wurde ein Bus mit Flüchtlingen bedrängt, in Bautzen wurde ein Haus angezündet, das für Asylsuchende bestimmt war. Die Hauptschuld sehen die Kritiker im Versagen der Landesregierung und bei der Polizei.

Doch neben dieser Kritik macht sich im Bewusstsein der Menschen langsam auch etwas anderes breit – das Gesicht des hässlichen Deutschen in Gestalt der fremdenfeindlichen Sachsen. Regina König ist seit rund 15 Jahren in dem wirtschaftlich erfolgreichen Bundesland für den ERF als Reporterin unterwegs. Auch sie ist von den Ereignissen der letzten Tage bestürzt, warnt aber in diesem Interview davor, alle Sachsen pauschal über einen Kamm zu scheren, weil die Anschläge gegen Asylbewerberunterkünfte und Erstaufnahmeeinrichtungen ein Gesamtdeutsches Phänomen seien, und die Hilfsbereitschaft vieler Sachsen gegenüber Flüchtlingen ebenso ungebrochen sei, wie bei der Mehrzahl aller Deutschen.

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