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„Gott schickte die Welt zu uns“

„Gott sah, dass es uns so schwer fiel, in die ganze Welt hinaus zu gehen. Also Plan B: Er schickte die Welt zu uns.“ Das sagt Professor Michael Herbst, für den die vielen Menschen, die derzeit aus dem Nahen Osten und Afrika nach Deutschland kommen, eine Herausforderung sind, die Gott allen Christen vor die Tür stellt. „Wir haben immer ein Ebenbild Gottes vor uns. Ein geliebtes Geschöpf, ein Menschenkind, auf das der Vater wartet, einen Grund für Jesus, im Stall geboren und am Kreuz hingerichtet zu werden.“, sagt er auf dem Willow Creek Leitungskongress.

„Freiwilliger Verzicht auf maximalen Profit“

Die Hilfe für Flüchtlinge sei deshalb für Christen alternativlos. Maßstab für das Helfen biete in der Bibel das Alte Testament. Hier fordert Gott sein Volk auf, einen Teil des Feldes nicht abzuernten. Der entgangene Ertrag stehe den Bedürftigen im Land zu. „Das ist freiwilliger Verzicht auf maximalen Profit!“, sagt Herbst.

Flüchtlinge und Christen gemeinsam „arm“

Flüchtlinge und Christen hätten eins gemeinsam: Beide wissen um ihre Armut. Der Flüchtling, weil er allen materiellen Besitz zurücklassen musste. Der Christ, weil er weiß, dass er nichts hat, womit er Gott aus eigener Kraft gefallen kann. „Nur unser Ja zur eigenen geistlichen Armut kann uns retten und uns helfen, mit der richtigen Haltung dem materiell Armen zu begegnen.“, meint der Theologe.

Ein Wunder Gottes

Die Menschen, die als Verfolgte nach Deutschland kommen, seien eine große Chance. Prof. Michael Herbst sagt: „Die Offenheit der Menschen aus dem Iran für das Evangelium im ganzen Land ist für mich ein Wunder Gottes!“

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