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Fasten = Diät?

In einer Woche geht die Fastenzeit los. Verschiedene Fastenkalender im Überblick

Fastenaktionen in der Passionszeit stoßen auf großes Interesse. Immer wieder verzichten Millionen Bürger auf Genussmittel oder liebgewordene Gewohnheiten. In einer Woche ist Aschermittwoch. Da beginnen die Fastenaktionen und enden am Ostersonntag. Falls auch Sie sich an einer solchen Aktion beteiligen möchten, haben wir vielleicht einen Tipp für Sie.

Bei der evangelischen Kampagne „7 Wochen ohne“ lautet das Motto in diesem Jahr „Großes Herz! Sieben Wochen ohne Enge“. Es geht darum, mehr auf unser Herz zu hören. Der Geschäftsführer von „7 Wochen ohne“, Arnd Brummer, schlägt zum Beispiel vor, einfach mal jemanden einzuladen, den wir noch nicht kennen, und zu teilen, was man hat. Oder sich am Glück anderer zu freuen. Zur Aktion ist ein begleitender Kalender für 10,90 Euro erhältlich.

Der ökumenische Verein „Andere Zeiten“ hat gleich zwei Fastenaktionen im Programm:  „7 Wochen anders leben“ und „wandeln 2016“. Bei diesen Aktionen steht vor allem die Frage im Hintergrund: „Wie beeinflusst es mein Leben, wenn ich auf bestimmte liebgewonnene Dinge verzichte oder mir anderes aneigne?“ Wenn ich zum Beispiel anstatt abends ein Glas Wein zu trinken, einen Psalm zu lesen. Die Teilnehmer erhalten außerdem für 10,50 Euro jede Woche einen Brief mit Erfahrungsberichten, weiteren Anregungen und biblischen Geschichten.

Von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche gibt es die Aktion „7 Wochen mit“. Dabei geht es darum, sich in der Passionszeit intensiv auf das Kreuz Christi zu besinnen und zum Beispiel in der vermeintlichen Niederlage den Gewinn zu erkennen. „Nicht der Tod behält die Oberhand. Das Leben siegt!“, so die Beschreibung auf der Internetseite der Aktion. Gleichzeitig soll durch die Fastenaktion die Verbundenheit der Christen untereinander gestärkt werden.

Die evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz sowie die hessen-nassauische, die rheinische Kirche und die katholischen Bistümer Mainz, Fulda und Trier rufen zum Autofasten auf. Das heißt,  das Auto in dieser Zeit so oft wie möglich stehen zu lassen und öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Dadurch kann die Schöpfungsverantwortung bewusst gelebt werden. Bei etlichen Verkehrsverbünden stehen hierfür verbilligte „Fastentickets“ bereit.
 Mehr Infos zum Autofasten.

Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden ruft dazu auf, „Schritte auf andere Menschen zuzugehen, um das Evangelium in Wort und Tat mit ihnen zu teilen“. Das Motto lautet: „Leben mit Passion – Staunen über Christus im Anderen“. Dabei gelte es besonders, Menschen zu beachten, „die normalerweise nicht im Blickfeld von Gemeinden liegen“. Auch hierfür ist ein Passionszeitkalender gegen eine Spende erhältlich


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