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„Frömmigkeit ist heute ein Zukunftsmodell!“


„Frömmigkeit ist heute ein Zukunftsmodell!“ Diese Ansicht vertrat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm in Berlin vor Vertretern der Bundespolitik, darunter Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Beim Johannisempfang, zu dem die EKD einmal im Jahr Gäste aus Politik und Gesellschaft einlädt, betonte Bedford-Strohm: Gerade in Bezug auf die Griechenlandkrise gelte es, nicht nur auf die eigenen Möglichkeiten und „Selbstoptimierung“ zu schauen. Frömmigkeit bedeute, den Blick für Gott und seine viel größeren Möglichkeiten zu gewinnen. Daher hätten Christen Grund zur Freude auch inmitten von Problemen. Der Ratsvorsitzende nahm dabei auch die aktuelle Flüchtlingsproblematik in Europa ins Visier. Wer den Wohlstand, den er genieße, als Geschenk Gottes betrachte, dem falle es auch leichter, abzugeben.

Politiker könnten nicht alle Probleme auf dieses Erde lösen. Gerade angesichts des Terrors und der Gewalt in dieser Welt gelte es aber auch, nicht abzustumpfen. Christen hätten dazu die Möglichkeit, weil sie „an einen Herrn glauben, der als Folteropfer gestorben und dann auferstanden ist.“

Oliver Jeske mit weiteren Informationen.


>> Die komplette Ansprache des Ratsvorsitzenden der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zum Johannisempfang am 2. Juli 2015 in Berlin zum Nachlesen

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