ERF Fernseh-Talkshow: Zuwanderung als Bereicherung sehen

„Wartburg-Gespräche“: Integration

Eisenach/Wetzlar (ERF). Für eine Willkommens- und Gelegenheitskultur im Umgang mit Migranten hat sich der Regierungsdirektor im hessischen Justizministerium, Dr. Hans-Achim Michna (Wiesbaden), ausgesprochen. "Wir müssen uns als offenes Land mit einer Willkommenskultur präsentieren und müssen Zuwanderung auch als Bereicherung sehen", sagte Michna bei der Aufzeichnung einer Fernsehsendung der Reihe „Wartburg-Gespräche“ auf der Wartburg bei Eisenach. Die Sendung,die der Vorstandsvorsitzende von ERF Medien, Jürgen Werth (Wetzlar), moderiert,  wird am 16. November um 22 Uhr (Wh. 17. Nov., 15 Uhr und 21. Nov. 20 Uhr) im Programm ERF eins per Satellit und Kabel sowie im Internet (www.erf.de) ausgestrahlt. Integration könne man nicht verordnen. Menschen müssten zusammenkommen um sich kennen und schätzen zu lernen. Deshalb müssten Politik, Gesellschaft und Kirche Gelegenheiten zum Austausch schaffen, schlug Dr. Michna vor. In Deutschland leben rund 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, darunter rund 4 Millionen Muslime.

Der in Ägypten geborene Pastor, Missionar, Evangelist und Islamexperte Dr. Elia Morise (Wiesbaden) forderte die christlichen Gemeinden auf, ihre Türen für Fremde zu öffnen, damit sie in Deutschland Zuwendung und Liebe erlebten. "Es ist an der Zeit, dass wir unsere Herzen öffnen und bereit sind voneinander zu lernen", so Dr. Morise.

An der Gesprächsrunde beteiligten sich auch die Pastorin und Abteilungsleiterin Evangelisation bei der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), Dr. Claudia Währisch-Oblau (Wuppertal), und die Berliner Schulleiterin Rita Schlegel.

Die „Wartburg-Gespräche“ sind eine Fernseh-Talkshow von ERF Medien. Jeweils einmal im Monat diskutiert Jürgen Werth auf der Wartburg mit Gästen über ein aktuelles Thema.

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