5.700 Besucher bei Jubiläumskonzert von ERF Medien

Hillsong London und October light begeistern Publikum

Wetzlar (ERF). 5.700 Besucher haben am 23. Oktober das Jubiläum "50 Jahre ERF" bei
einem Konzert in Mittelhessens größter Halle, der Rittal Arena in Wetzlar,
gefeiert. Es war die bislang größte Veranstaltung in der 2005 eröffneten
Halle, die damit an ihre Kapazitätsgrenzen kam. Zu dem Rekordbesuch trugen
die britische Band "Hillsong London" und die kroatische Formation "October
Light" bei. Die fünfköpfige Vorgruppe aus Puscine ist bereits bekannt durch
Auftritte etwa bei dem Jugendkongress Christival 2008. Einige Mitglieder
gehörten zu der Vorgängergruppe Seekersplanet, die ebenfalls zahlreiche
Konzerte im deutschsprachigen Raum absolviert hat. Die fünf Mitglieder der
Ska-Formation, alle mit Nachnamen Horvat, sorgten mit ihren rockigen Stücken
bereits für gute Stimmung unter den aus ganz Deutschland angereisten
vorwiegend jugendlichen Konzertbesuchern. Eher ungewöhnlich, begleiteten sie
einige Titel mit Posaunen und Trompeten.

Videoclips zwischen einzelnen Stücken stellten die Musikszene vom Beginn der
60er Jahre bis heute dar. In ihren Lieder singt die Gruppe, die sich im Monat
Oktober formiert hat und so auf den Namen kam, über ihren christlichen
Glauben.

Nach einhalb Stunden traten die zehn Musiker und Sänger von Hillsong London
auf die Bühne und wurden mit frenetischem Beifall bedacht. Offensichtlich hat
die Gruppe eine große Fangemeinde, die alle Lieder lauthals mitsang. Ihren
Musikstil "Worship" umschrieb der Leiter Peter Wilson mit Anbetung und Lobpreis
Gottes. Lobpreis verstehe er so, dass man etwas Gutes über einen anderen sage.
Die Band wolle Gutes über Gott singen und sagen.

Kirche, so Wilson, ist nicht nur ein Gebäude. Kirche sei vielmehr dort, wo
Menschen Gott lobten. Deshalb erklärte er kurzerhand die Rittal-Arena zum
Gotteshaus, in dem junge Christen Gott anbeten. Rund zwei Stunden hüpften,
tanzten, sangen und musizierten die britischen Musiker auf der Bühne und das
Publikum tat es ihm gleich. Angesichts der Enge in der Halle war das Hüpfen
und Tanzen nur eingeschränkt möglich. Aber sie hoben die Arme zum Himmel
empor, wiegten sie mit den Melodien oder klatschten abwechselnd. Ruhigere
Anbetungslieder und rockig-poppige Songs wechselten sich ab. Immer wieder
ergriff Wilson zwischen den Songs das Wort und machte den jugendlichen
Besuchern Mut zum Glauben an Gott.

Michael vom Ende, der Leiter der ERF Kommunikation, zog ein uneingeschränkt
positives Fazit über die Veranstaltung als ein Teil der vielfältigen
Jubiläumsaktivitäten.

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