Wartburg-Gespräche des ERF: „In Würde sterben“

„Tod und Sterben werden immer mehr aus der Gesellschaft verdrängt“

Eisenach (ERF). Tod und Sterben werden immer mehr aus der Gesellschaft verdrängt. Dies hat der thüringische CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Hirte (Eisenach) beklagt. In einer Sendung der Reihe „Wartburg-Gespräche“ von ERF Medien sagte Hirte: „Wir erleben das Sterben in unserer Gesellschaft eigentlich nicht mehr.“ So seien ambulante Palliativmedizin und Hospizdienste wichtige Komponenten, damit das Sterben „wieder in die Gesellschaft zurückkehre“, so Hirte.

Die vom ERF Vorstandsvorsitzenden Jürgen Werth (Wetzlar) moderierte Sendung wird am 27. Oktober um 22 Uhr (Wdh. am 28. Oktober, 15 Uhr und 30. Oktober, 20.30 Uhr) über ERF eins per Satellit und Kabel sowie im Internet (www.erf.de) ausgestrahlt.

Der Leiter des Kinder- und Jugendhospizhospizes Balthasar, Rüdiger Barth, (Olpe/Sauerland) sagte, Hospize ermöglichten ein würdevolles Sterben, weil in der Palliativmedizin der Sterbende als wertvoll erachtet werde. „Sterbegleitung“ sei ein schweres Wort. „Wir haben uns im Hospizbereich angewöhnt, es als Lebensbegleitung bis zum Schluss zu sehen. Dann hat das für mich einen ganz anderen Klang.“ Das 1998 eröffnete Kinder- und Jugendhospiz war das erste seiner Art. Jedes Jahr erkranken über 4.000 Kinder in Deutschland unheilbar.

Weitere Teilnehmer der Gesprächsrunde sind der Professor für Systematische Theologie mit den Schwerpunkten Ethik und Sozialethik an der Universität Bonn, Prof. em. Dr. theol. Martin Honecker, und Dr. med. Barbara Schubert (Dresden), Fachärztin für Innere Medizin und Ärztin für Palliativmedizin.

 

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