1.300 Gäste beim ERF Besuchertag in Wetzlar

ERF Medien gewährt Einblicke in alle Arbeitsbereiche

Wetzlar (ERF). Rund 1.300 Gäste haben beim Besuchertag von ERF Medien am 20. September die Arbeit des christlichen Unternehmens vor Ort erleben können. Bei der Vielfalt des Angebotes kamen Jung und Alt auf ihre Kosten. Direktor Jürgen Werth schilderte, dass der ERF seit 25 Jahren Fernsehsendungen produziere. Bislang werden die Sendungen über verschiedene regionale und bundesweite Sender ausgestrahlt. Ab 2009 sollten diese auch gebündelt über einen eigenen digitalen Radio- und Fernsehkanal auf Satellit gezeigt werden. „Wir wollen das Beste aus Radio und Fernsehen“ über den neuen Sender verbreiten“, so Werth. Damit werde der ERF in die Lage versetzt, die Sendungen zu Zeiten zu bringen, die die Zuschauer am Liebsten einschalten. Werth kündigte an, dass im Laufe des nächsten Jahres über diesen Kanal auch Fernsehgottesdienste ausgestrahlt werden sollen. Im März werde zudem erstmals die Veranstaltungsreihe „ProChrist“ aus Leipzig über den frei empfangbaren Kanal zu sehen sein.

 

Die Gründer von ERF Medien hätten 1959 auch ohne genügende finanzielle Ausstattung das Missionswerk gestartet, aber mit dem Glauben, dass Gott alle Mittel und Möglichkeiten habe. Auch jetzt stehe ERF vor einer großen Herausforderung, für die das Medienunternehmen die Mittel noch nicht zusammen habe. „Wir haben den Eindruck, dass Gott das will“, begründete Werth den Schritt zu einem eigenen Kanal. Der ERF müsse mit seinen Medienangeboten dort sein, wo die Menschen sind. Werth schilderte, dass Radio, Fernsehen und Internet immer stärker zusammen wachsen.

 

Das Bühnenprogramm im Funkhaus war vor allem bei den Erwachsenen gefragt. Zu etlichen Zeiten war der Raum überfüllt, etwa wenn das Musikerehepaar Andrea Adams-Frey und Albert Frey ihre Lieder über Gott in einem Konzert präsentierten, oder Direktor Werth zur Gitarre griff. Große Aufmerksamkeit erhielten auch die Radiomacher, die Sendereihen und deren Sprecher im live übertragenen Radioprogramm vorstellten.

 

Gleich im Eingangsbereich wurden die Besucher von ERF Online durch ein Labyrinth geführt. Darin erzählten Tafeln die wahre Geschichte einer jungen Frau, die über die ERF Internetangebote einen Zugang zum christlichen Glauben gefunden hat. Bei CrossChannel.de, dem jungen Webradio des ERF, konnten Jugendliche an einem Liveprogramm mitwirken.

 

In den Radiostudios erforschten Besucher ihre Talente beim Sprechen von Hörszenen und es gab Lesungen und Musik. Der Blick hinter die Kulissen des Funkhauses und die Beratung beispielsweise in technischen Fragen wurden geschätzt.

 

Im Fernsehstudio präsentierte Reiner Straßheim eine Liveshow der Kindersendung JoeMax.TV und Redakteure informierten über die Sendereihen und Empfangsmöglichkeiten von ERF Fernsehen.

 

Wenig Ruhe, aber Entspannung fanden die Gäste in der Cafeteria oder im Cafe International. Dabei war schnell ein Anknüpfungspunkt für das Gespräch über das weltweite Engagement des ERF gegeben. Daneben lockten viele weitere Attraktionen wie z. B. eine Herbststube, ein Bücherflohmarkt oder ein meditatives Angebot mit Zeiten der Stille und Musik.

 

Im Freigelände sorgte der CVJM Kölschhausen für das leibliche Wohl der Gäste mit Würstchen, Pommes Frites und Leberkäse.

 

Die Gäste zeigten sich sehr dankbar für das vielfältige, professionelle Programm, die gute Atmosphäre und die umfassende Information. Der ERF präsentierte sich so mit seinen Kernbereichen Radio, Fernsehen, Internet und Internationale Projekte als „der Sender für ein ganzes Leben“.

 

 

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