Christdemokraten für das Leben lehnen Änderung des Stammzellgesetzes ab

sitzende positioniert sich im Evangeliums-Rundfunk gegen eine

ERF Pressemitteilung vom 15. Februar 2008 Wetzlar (ERF). Die "Christdemokraten für das Leben" (CDL) lehnen eine Änderung des Stammzellgesetzes ab. Die Vorsitzende der CDU-nahen Initiative, Mechthild Löhr (Königsstein/Taunus), nannte es in einem Interview des Evangeliums-Rundfunks (ERF) in Wetzlar ein unmoralisches Versprechen Menschen durch embryonale Stammzellen zu heilen. Bislang gebe es damit keinen einzigen Therapieerfolg weltweit. Lediglich mit adulten (erwachsenen) Stammzellen seien Erfolge erzielt worden. Frau Löhr wies darauf hin, dass die Mehrheit der Bundesbürger gegen die Forschung mit embryonalen Stammzellen sei. Laut einer im Januar durchgeführten Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes TNS-Infratest im Auftrag des Bundesverband Lebensrecht (BVL) halten es rund zwei Drittel der Bundesbürger (65, 2 Prozent) für richtig, dass in Deutschland "keine menschlichen Embryonen zu Forschungszwecken erzeugt und zerstört werden" dürfen. Bei den Frauen sei der Anteil noch höher: 75 Prozent der Frauen hatten sich strikt gegen Forschung mit embryonalen Stammzellen ausgesprochen. Frau Löhr kritisierte den Druck von Wissenschaft und Industrie auf die Politik, den Stichtag 1. Januar 2002 für im Ausland hergestellt Stammzellen auf den 1. Mai 2007 zu verschieben. In diesem Zusammenhang widersprach Frau Löhr der Meinung, menschliches Leben beginne erst mit dem Einnisten im Mutterleib. Vielmehr beginne das Leben eines Kindes mit dem Verschmelzen von Ei und Samenzellen, also bei der Zeugung.

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