ERF plant noch stärkere Vernetzung seiner Angebote

Ab 2009 eigener digitaler Radio- und Fernsehkanal geplant

    ERF Pressemitteilung vom 11. Dezember 2007:

 

Wetzlar (ERF). Der Evangeliums-Rundfunk (ERF) in Wetzlar will künftig seine Angebote in Radio, Fernsehen und Internet stärker vernetzen. Ziel sei eine größere Bekanntheit und ein deutlicheres Profil. Das gab Direktor Jürgen Werth bei einer Sondersitzung des Trägervereins am 11. Dezember in Wetzlar bekannt. Der Slogan „ERF Gute Nachrichten“ werde erweitert durch den Satz „Der Sender für ein ganzes Leben.“ Werth: „Der ERF wird auch in Zukunft alle wichtigen technischen Wege und Kanäle nutzen, um zu den Menschen zu gelangen und um ihr geistliches Leben zu bereichern“.

Geplant sei ab 2009 ein eigener digitaler Kanal. Zuschauer sollen rund um die Uhr mit Bildern und Informationen unterlegte Radiosendungen und Fernsehprogramme auf diesem Sender finden. Insgesamt setze der ERF auf christliches Qualitätsfernsehen, u. a. durch Eigenproduktionen mit starkem Inhalt und Markenprofil. Der Start könne evtl. mit der Liveübertragung der Evangelisation ProChrist vom 29. März bis 5. April mit Pfarrer Ulrich Parzany (Kassel) aus Chemnitz sein. ProChrist und der ERF, die seit 1993 zusammenarbeiten, sind vor einigen Wochen eine Medienpartnerschaft eingegangen. Die Sendungen sollen auf die Bibel ausgerichtete Theologie auf der Basis der Lausanner Erklärung verbreiten.

Werth kündigte ferner an, dass im kommenden Jahr ein zusätzliches Radioangebot im Internet für die 30- bis 50-Jährigen entstehen soll.

Zukünftig sollen die hauseigenen Internetangebote, derzeit teilweise unter dem Namen CINA, stärker als ERF Angebote erkennbar werden. Deren kontinuierlicher Ausbau für verschiedene Zielgruppen werde weitergeführt. Im Jahr 2007 verzeichneten die Internetangebote des ERF über 6,7 Millionen Visits. Über 2,7 Millionen Abrufe gab es bei den Radiostreams und rund 1,1 Millionen bei den Videostreams. Im Mai hatte der ERF seine Fernsehprogramme unter www.erftv.de ins Internet gebracht.

Mit diesen Maßnahmen solle eine leichtere Erst-Wahrnehmung des ERF ermöglicht werden, so Werth. „Jeder Mensch in Deutschland soll zu jeder Zeit, an jedem Ort unsere Produkte nutzen können.“

Geschäftsführer Ulrich Rüsch sagte, der ERF habe bis Ende November die Höhe seiner Spendeneinnahmen um 4,3% (ca. 400.000 Euro) steigern können. Zugleich seien durch Kürzungen die Kosten um 2,3 % (ca. 300.000 Euro) gegenüber dem Vorjahr reduziert worden.

Bis 2010 möchte der ERF seine Bekanntheit in Kirchen und Freikirchen deutlich verstärken und seine Spenden steigern.    

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren