„Projekt Hannah“: Evangeliums-Rundfunk unterstützt Frauensendungen weltweit

Trans World Radio bringt seit zehn Jahren Frauen neue Hoffnung

ERF Pressemitteilung vom 1. Oktober 2007:

  

Wetzlar (ERF). Seit zehn Jahren verbreitet die internationale Radiomission Trans World Radio (TWR) unter dem Namen „Projekt Hannah“ Hoffnung für Frauen. Darüber berichtete die Gründerin und Leiterin des Projektes, Marli Spieker (Cary im US-Bundesstaat North Carolina), bei einem Besuch im Evangeliums-Rundfunk (ERF) in Wetzlar. 1997 verspürte Marli Spieker den Ruf Gottes zu der Sendereihe, als sie mit ihrem Mann Edmund im Auftrag von TWR in Asien tätig war. 1998 wurde die erste Sendung für Frauen ausgestrahlt. Heute gibt es die Reihe „Frauen mit Hoffnung“ in 41 Sprachen. Drei weitere Sprachdienste sind in Vorbereitung in Makua, einer Sprache in Mosambik, Slowakisch und Karakalpakisch, das in Usbekistan gesprochen wird. Die Sendungen werden über die großen Mittel- und Kurzwellenstationen von TWR sowie über rund 500 regionale Radiostationen auf allen Kontinenten verbreitet. Auch andere Sender wie HCJB Global in Ekuador/Südamerika und die Voice of Peace in Thailand verbreiten die Frauenprogramme. Weltweit abrufbar sind einige Sprachdienste auch im Internet. Insgesamt sind 200 hauptamtliche Mitarbeiter und viele hundert Ehrenamtlich am Erstellen der Sendungen und dem Leiten von Gebetskreisen beschäftigt.

Der ERF koordiniert die Gebetsbewegung zu dem Projekt Hannah in Deutschland und bietet für Interessierte monatliche Informationen an. Finanziell unterstützt der ERF das Projekt Hannah zurzeit in den Sprachen Albanisch, Spanisch, Guarani, Tadschikisch und Kirgisisch.

In 99 Ländern haben Gebetskreise gegründet, die monatlich über das Projekt Hannah informiert werden. Alleine in Angola treffen sich regelmäßig 3.600 Frauen zum Gebet.

Den Namen für dieses Projekt hat Marli Spieker dem Buch Samuel (Kapitel 1, Verse 1 – 28) entnommen. In diesem Kapitel wird von Hannah berichtet, die sich in einer ausweglosen Situation im Gebet an Gott wandte und erhört wurde."

Das Projekt besteht aus den drei Standbeinen Gebet, Radiosendungen und Information über die Situation von Frauen weltweit. „Trotz der Fortschritte in Wirtschaft und Technik leben viele Frauen rund um den Globus noch immer in einer intellektuellen, emotionalen und geistlichen Dunkelheit“, so Marli Spieker. Sie erlebten am eigenen Leib Blutschande, Vergewaltigung, Kindesmisshandlung und häusliche Gewalt.

Frauen würden als Prostituierte wie Sklaven gehandelt und in Afrika erlitten sie noch immer die traditionelle Beschneidung. Weltweit sei die Selbstmordrate unter Frauen höher als unter Männern. 22 Millionen Frauen sind von Aids stark betroffen.

„Als Christin kann ich mich nicht taub und blind von solchem Übel abwenden“, sagt die Leiterin des Projektes. In den halbstündigen Programmen der Reihe „Frauen mit Hoffnung“ geht es zum einen um die christliche Botschaft, zum anderen um Themen wie Gesundheit, Kindererziehung, Bildung und Beziehungen.

Das Projekt Hannah wolle auf die Not von Frauen in aller Welt hinweisen und für sie die Stimme erheben, für sie zu beten und ihnen die Hoffnung des christlichen Glaubens zu vermitteln. Frauen sollen ein Fundament des Glaubens erhalten, damit sie dieses an ihre Kinder weitergeben können.

Durch die Sendereihe finden laut Frau Spieker in vielen Ländern Frauen Sinn,  Hoffnung und Lebensfreude. Ehen werden wieder hergestellt und gebrochene Beziehungen geheilt. In einigen Ländern seien durch die Gebetskreise weitere Initiativen entstanden. In Angola, Paraguay und in Thailand besuchen die Frauen Gefängnisinsassen. In einem thailändischen Männer-Gefängnis hat sich nach Angaben von Frau Spieker eine christliche Gemeinde gebildet mit 800 Gottesdienstbesuchern. Als die Leiterin von Projekt Hannah Thailand, Dr. Dr. Buakab Ronghanam (Chiangmai), den Weihnachtsgottesdienst hielt, hätten sich hunderte Insassen für ein Leben mit Jesus Christus entschieden. In anderen Ländern kümmerten sich die Frauen um Aidskranke, Arme und Waise, die auf Müllhalden der Großstädte leben. In Mosambik leiten die Beterinnen Menschen durch einfache handwerkliche Arbeit an zum eigenen Lebensunterhalt beizutragen.

Für das nächste Jahrzehnt möchte Marli Spieker die durch den Glauben veränderten Frauen stärker zu gesellschaftlichem Engagement ermutigen. Die bisher nicht geplanten spontan entstandenen Initiativen zeigten, dass Frauen dazu beitragen können, die Situation ihres eigenen Lebens, ihrer Familie und ihrer Umgebung zu verändern.

 

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren