Internationaler Direktor von TWR für Afrika überraschend verstorben

63-jähriger Stephen Boakye-Yiadom war Pionier der Radiomission

 ERF Pressemitteilung vom 4. Juni 2007

Johannesburg/Wetzlar (erf). Ein Pionier der Radiomission in Afrika ist tot: Am 2. Juni starb der Internationale Direktor von TWR für Afrika, Stephen Boakye-Yiadom (Johannesburg/Südafrika) plötzlich und unerwartet an Herzversagen. Der ehemalige ERF Direktor Horst Marquardt würdigte Stephen Boakye-Yiadom, als Christen, der mit Liebe, Hingabe und großer Bereitschaft für den christlichen Glauben eingetreten sei. Boakye-Yiadom habe ERF Geschichte geschrieben, weil er den Verantwortlichen den Blick für die Radiomission in Afrika geweitet habe.

Der 1943 als Sohn eines Kakao-Plantagenbesitzers geborene Stephen Boakye-Yiadom hat zunächst den Beruf des Bankkaufmanns erlernt. 1970 kam er nach Deutschland, um anschließend nach USA zum Studium weiterzureisen. Doch dazu kam es nicht. Durch eine Radiosendung des Evangeliums-Rundfunks (ERF) erfuhr er die Berufung Gottes zum Dienst an den Menschen in Afrika als Missionar. Von 1972 bis 1975 besuchte er das Theologische Seminar der Pilgermission St. Chrischona in Bettingen bei Basel/Schweiz. Anschließend hat er ein Jahr lang beim ERF  eine Ausbildung als Radiomissionar absolviert.

Der ERF hat ihn 1976 als ersten afrikanischen Repräsentanten nach Nairobi/Kenia entsandt, wo er einen TWR-Zweig aufbaute.
1977 heiratete Stephen Boakye-Yiadom seine ebenfalls aus Ghana stammende Frau Grace. Die beiden haben vier erwachsene Kinder, drei Töchter und einen Sohn.
 
1992 wurde er zum Internationalen Direktor von TWR für Afrika in Johannesburg berufen. Bei seinen Besuchen in Deutschland rief er die Christen zum Engagement für seinen Kontinent auf mit den Worten „Afrika braucht Jesus“. Boakye-Yiadom war nicht nur an der Verbreitung christlicher Radiosendungen über die TWR-Sender in Swasiland und Johannesburg beteiligt. Er hat sich auch für die Verbreitung des Projektes „Afrika soll leben“ eingesetzt, das Tipps für die Lebensgestaltung gibt, etwa den Umgang mit Aids, sauberem Trinkwasser, zu Ackerbau- und Viehzucht. Ferner hat er mit vielen staatlichen Sendern und Regierungen verhandelt, um neue Sendeanlagen zu bauen oder christliche Programme bei Regionalsendern zu platzieren. Die Einweihung einer neuen Sendestation Anfang August in Benin/Westafrika sollte die Krönung seiner Arbeit werden.
   

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