Mit Hilfe des ERF entstand Studio an der Elfenbeinküste

Internationales Engagement des ERF: Aids-Programme in Westafrika

Der ERF hat den Aufbau eines Hörfunkstudios an der Elfenbeinküste unterstützt. Der Leiter der Abteilung Internationale Projekte, Thorsten Grahn, berichtete die einheimischen Christen seien froh, dass trotz der politischen Unruhen und Verzögerungen durch staatliche Stellen das Büro- und Studiogebäude in der Großstadt Abidjan eingeweiht werden konnte.

An der Einweihung nahmen auch der Internationale Direktor für strategische Planung der Partnermission Trans World Radio, Samuel Chiang (Cary, USA) sowie der Internationale TWR Direktor für Afrika, Stephen Boakye-Yiadom (Kempton Park/Südafrika), teil.

Die ERF/TWR-Delegation wurde auch von der Gattin des Staatspräsidenten, Simone Gbagbo, empfangen. Dabei äußerte sie den Wunsch gemeinsam mit TWR Elfenbeinküste eine Hörbibel in der Sprache Bambara produzieren zu lassen, um diese unter den vorwiegend muslimischen Einwohnern der Elfenbeinküste zu verteilen.

Bereits im August 2003 hatten rund 200 Besucher die Fertigstellung des Gebäudes in dem westafrikanischen Land gefeiert. Allerdings war das neue Studio damals noch nicht einsatzfähig. ERF Studio- und Tontechniker Hans-Peter Roth hatte die technischen Geräte in Wetzlar zusammen gestellt und sie einige Wochen später in Abidjan eingebaut. Dabei wurde ein Computernetzwerk eingerichtet, mit dem Aufnahmen und die Speicherung der Radiosendungen in digitaler Qualität möglich ist.

TWR Elfenbeinküste produziert nun christliche Programme vor allem in Französisch, aber auch in Englisch, Songhai, Bambara und der Sprache Moore für 14 afrikanische Länder. Neben Bibelauslegungen in der Sendereihe "Durch die Bibel" gibt es auch spezielle Programme im Rahmen des Projektes "Afrika soll leben", die sich dem in Afrika drängenden Problem der Immunschwäche-Krankheit Aids widmen. Auf diese Sendungen erreichen die Redaktion zahlreiche dankbare Hörerreaktionen.

Eine junge Frau schreibt: "Kürzlich war ich in einer Klinik, wo ich mich beraten lassen wollte, da ich mit dem Aids-Virus infiziert bin. Obwohl das Krankenhauspersonal sehr hilfsbereit ist, sind ihre Möglichkeiten begrenzt. Aus diesem Grund habe ich mich sehr gefreut, als ich von euren Radioprogrammen zum Thema Aids erfahren habe."

Ausgestrahlt werden die Sendungen aus Abidjan über 50 lokale Radiostationen in Afrika sowie über die Kurzwellenstation Meyerton bei Johannesburg/Südafrika. Der ERF war nicht nur an der Studioeinrichtung beteiligt. Im Rahmen seines weltmissionarischen Engagements finanziert er Sendekosten für die Aids-Programme in Französisch und in Bambara.

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