ERF bringt Interview mit Rocky-Darsteller Sylvester Stallone

Schauspieler: „Rocky ist eine verlorene Seele, die Erlösung braucht“

    ERF Pressemitteilung vom 1. Februar 2007

Wetzlar (lo). Der amerikanische Filmschauspieler Sylvester Stallone berichtet in einer Sendung des Evangeliums-Rundfunks (ERF) in Wetzlar über seinen neuen Film „Rocky Balboa“, der am 8. Februar in die deutschen Kinos kommt. Am diesem Tag um 18.30 Uhr sind Auszüge aus dem Stallone-Interview sowie eine ausführliche Besprechung des Films in der ERF Fernsehsendung „film-o-meter“ im Block „UnsERFeierabend“ auf Bibel TV zu sehen.

In dem Film, der die Rückkehr der Boxlegende Rocky in den Ring schildert, wird auch der Umgang mit Schuld und Tod thematisiert. Rocky muss den Verlust seiner Ehefrau verkraften und sieht sich Vorwürfen seines Sohnes ausgesetzt, er habe die Familie vernachlässigt.

Eine der Schlüsselszenen des Films ist die vor dem großen Kampf: Rocky lässt sich von seinem Trainer Paulie einen Vers aus dem Neuen Testament vorlesen, in dem es um Tod und Auferstehung geht: „Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern Herrn Jesus Christus!" (1. Kor. 15,57). Auf die Frage, was das über ihn als Drehbuchautor und Schauspieler persönlich aussage, sagte Stallone: „Ich war eigentlich nie ein besonders kreativer Schreiber. Und manchmal habe ich wirklich das Gefühl, ich bekomme da ein bisschen Hilfe, um etwas Inspiriertes zu Papier zu bringen. Vielleicht mache ich dann die Arbeit des Herrn? Ich weiß nicht. Auf jeden Fall ist da etwas anders.“

Bereits zum sechsten Mal verkörpert der US-Schauspieler den eisernen Kämpfer Rocky Balboa, eine Art Stehaufmännchen des Boxsports. Schon im ersten Rocky-Film, so Stallone gegenüber „film-o-meter“, habe es diesen Christus-Bezug gegeben. Tatsächlich zeigt gleich die erste Einstellung in dem Film „Rocky“ (1976) ein Christus-Bild. Die Szene spielt in einer umfunktionierten alten Kirche, wo der Held einen Kampf austrägt. Dann fährt die Kamera nach unten und zeigt den Schriftzug Resurrection („Auferstehung“). Und gleich darauf sieht man Rocky, wie er einen Treffer einstecken muss. Seine Figur, führt Stallone weiter aus, sei letztlich „eine verlorene Seele“, die Erlösung brauche. „Warum, sagte ich mir, schicken wir ihn nicht auf eine Art spirituelle Reise? Natürlich, es ist eine filmische, eine physische Reise. Aber da ist eben noch diese andere Dimension, so in der Art: Manchmal schafft man’s nicht alleine. Die Rocky-Filme hatten alle diesen geistlichen Aspekt. Nur wollte ich dabei nicht aufdringlich werden und anfangen zu predigen. Aber jetzt, im letzten Film, gibt es eben diese Szene mit dem Schriftvers vor dem Kampf. Und am Ende, als er den Ring verlässt, zeigt er nach oben zu Gott und sagt: Danke! Dann verschwindet er.“ Natürlich sei diese Reise, so der gebürtige New Yorker weiter, auch eine Allegorie: ein Mensch, der Erlösung suche und aus dem Kampf mit den eigenen Fehlern geläutert hervorgehe.

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