Seit 30 Jahren ERF Sendungen für fremdsprachige Mitbürger

1974 starteten die ersten Sendungen in Italienisch, Serbo-Kroatisch und Spanisch

Seit 30 Jahren strahlt der ERF Radiosendungen für fremdsprachige Mitbürger aus. Im Oktober 1974 begann die von Hans Dieter Quandt (1930 - 1985) aufgebaute Fremdsprachenabteilung mit Sendungen in den Sprachen Italienisch, Serbo-Kroatisch und Spanisch. Wenig später kamen türkische und griechische dazu.

Quandt, der damalige Leiter der Fremdsprachenabteilung, gilt heute als Pionier der Ausländermission. Im ERF gestaltete er nicht nur Sendungen für fremdsprachige Mitbürger. In einer Reihe mit dem Titel "Gastarbeiter unter uns", später "Ausländische Mitbürger und wir" rief er die Christen auf, sich um die fremdsprachige Mitbürger zu kümmern.

Mit Sprachkursen per Radio und sozialpolitischen Informationen versuchte Quandt, den Gastarbeitern bei der Integration zu helfen. Quandt handelte dabei nach seinem Leitwort aus der Bibel (5. Mose 10, 18 - 20): "Gott hat den Fremdling lieb ... darum sollt auch ihr die Fremdlinge lieben."

Heute unterstützt die Abteilung "Internationale Projekte" weltweit die Produktion von Sendungen in 42 Sprachen. Insgesamt gibt der ERF rund ein Viertel seines aus Spenden finanzierten Jahresbudgets von 13,5 Millionen Euro für Weltmission aus, so der jetztige Leiter Dr. Thorsten Grahn.

Zu den weltweiten Projekten gehört auch seit 1986 das Projekt "Afrika soll leben". Dabei unterstützt die Abteilung Internationale Projekte den Aufbau und die Unterhaltung einer Solarkocherwerkstatt in Nairobi/Kenia. Zu dem Projekt gehören ausserdem Sendungen, die den Menschen lebenspraktische Hilfen geben sollen zu Themen wie Aids, Haushalt, Hygiene und Landwirtschaft. Gemeinsam mit dem internationalen Partner Trans World Radio verbreitet der ERF Sendungen in fast 190 Sprachen.

In Deutschland sendet der ERF in zehn Sprachen für fremdsprachige Mitbürger auf Mittelwelle und Satellit: Arabisch, Französisch, Griechisch, Kroatisch, Kurdisch-Sorani, Persisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Türkisch. Bei der Sendungsproduktion arbeitet der ERF seit Jahren mit der Arbeitsgemeinschaft für Ausländer (Gießen) zusammen. Etwa 20 Mitarbeiter aus verschiedenen Missionswerken sind an den Sendungen beteiligt.

Zusätzlich verbreitet er Kurzbeiträge als Telefonbotschaften in 17 Sprachen unter der Nummer 06441 957-555-00. Diese Kurzansprachen gibt es auch im Internet unter www.erf.de.

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