Radiomission hilft in China beim Gemeindeaufbau

TWR und ERF wollen bis 2010 rund eine halbe Million Gemeindeleiter per Radio schulen

Die Radiomission ist ein wichtiger Bestandteil des Gemeindebaus in China. Darauf hat der Leiter der Abteilung Internationale Projekte des ERF, Dr. Thorsten Grahn, hingewiesen. Zur staatlich registrierten protestantischen Drei-Selbst-Kirche gehören 15 Millionen Mitglieder, zu den von Rom unabhängigen Katholiken sechs Millionen - und zu den nichtregistrierten Hauskirchen 30 bis 60 Millionen. Die Mitgliederzahlen der Hauskirchen können lediglich geschätzt werden.

Trans World Radio, der internationale Partner des ERF, strahlt Radioprogramm nach China aus in den Sprachen Mandarin, Kantonchinesisch und Hakka. Vom ERF unterstützt wird beispielsweise die Sendereihe "Seminary on the air" (SOTA), was soviel wie "Bibelschule auf dem Luftweg" bedeutet. Per Radio werden Pastoren und Hauskreisleiter theologisch geschult. Diese Ausbildung ist auf drei Jahre angelegt. Drei mal täglich strahlt TWR dazu ein 45-minütiges Programm aus, das über Kurzwelle, aber auch über Satellit und Internet zu empfangen ist. Derzeit erhalten rund 500 chinesische Studenten für den Radio-Fernunterricht Literatur- und Schulungspakete. Wie viele Menschen tatsächlich zuhören, ist nicht zu erfahren. Ohne sich selbst fortzubilden, sei es extrem schwer, andere zu leiten und zu führen. Daher sei es dringend notwendig, christliche Leiter in China auszubilden. Um diesen Bedarf zu deck
en, möchten TWR und der ERF bis zum Jahr 2010 durch SOTA eine halbe Million Gemeindeleiter zu schulen.

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