Weihnachten im Fernsehen: Film über Waisenhaus-Vaters Georg Müller

Evangeliums-Rundfunk ist Koproduzent des Doku-Dramas

    ERF Pressemitteilung vom 6. Oktober 2006

Wetzlar (lo). Aus einem Lebemann und Trinker wird ein berühmter Glaubensheld des 19. Jahrhunderts. Die Geschichte des Deutschen Georg Müller (1805-1898), der in England zum Vater der Waisenhäuser wurde, gibt es als Deutschlandpremiere zu Weihnachten im Fernsehen. Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Deutschland und England. Produziert worden ist der Film von der Christian Television Association in Bristol, dem Wirkungsort Müllers. Koproduzenten sind die britische Rundfunkanstalt United Christian Broadcasters (Stoke on Trent) und das Christliche Historische Institut der USA sowie der Evangeliums-Rundfunk (ERF, Wetzlar). Deutscher Produzent ist Glenn Carlsson vom ERF.

Bei den christlichen Filmfestspielen in Mailand Ende November wurde der Film als bestes Doku-Drama mit dem Filmpreis "Adam" ausgezeichnet.

Der 90-minütige Streifen unter dem Titel „Georg Müller – ein Beter, der die Welt veränderte“, eine Mischung aus Dokumentation und Spielfilm, wird an Weihnachten im Sendefenster des ERF „UnsERFeierabend“ bei Bibel TV ausgestrahlt. Sendezeiten:  24. Dezember, 18 - 18.30 Uhr: Teil 1, 25. Dezember, 18 - 18.30 Uhr: Teil 2, 26. Dezember, 17 - 18.30 Uhr: Teile 1 – 3.

Das Doku-Drama wurde unter der Regie von Crawford Telfer u. a. an Müllers Geburtsort in Kroppenstedt bei Halberstadt, in Wolfenbüttel, wo er im Gefängnis saß, in Halle an der Saale, wo er Theologie studierte, sowie in Bristol gedreht.

In der Rolle des jungen Müller ist Adam Stone zu sehen, den älteren spielt Andy Harrison. Der ERF hat sich mit einem Drittel an den Produktionskosten von insgesamt 90.000 Euro beteiligt. Im Dezember erscheint auch eine DVD zu dem Doku-Drama im Hänssler-Verlag (Holzgerlingen).


Zusatzinformation:

Das Leben des Georg Müller:
Georg Müller war Mann des Glaubens – und des Gebets. Durch seine Gebete versetzte er zwar keine Berge, aber im 19. Jahrhundert gab er tausenden von Straßenkindern in der englischen Stadt Bristol eine neue Heimat und Zukunft.

Müller wird am 27. September 1805 in Kroppenstedt bei Halberstadt als Sohn eines Zollbeamten geboren. Während seines Studiums der evangelischen Theologie in Halle an der Saale will er zunächst vom christlichen Glauben nichts wissen. Stattdessen genießt er sein Leben in vollen Zügen, wird gar zum Trinker. Durch einen Gebetskreis, zu dem ihn ein Studienfreund einlädt, findet er schließlich zu einem persönlichen Glauben, der sein Leben radikal verändert. Müller geht nach England und lässt sich dort von der Not der Waisenkinder herausfordern. Er selbst hat kaum genug zum Leben und trotzdem sieht er seine Berufung darin, den ausgestoßenen Kindern, die ihr Leben unter erbärmlichsten Umständen auf der Strasse fristen müssen, eine neue Zukunft zu geben. Mit nichts in der Tasche, aber mit einem großen Herzen und einem tiefen Glauben beginnt er in Bristol Waisenhäuser zu eröffnen. Das Vertrauen auf Gott ist sein einziges Kapital und das zahlt sich aus.

Immer wieder erlebt Georg Müller, wie Gott seine Gebete erhört. Nie macht er Werbung für sein Waisenhaus, sammelt keine Spenden. Und doch trägt Gott ihn, seine Mitarbeiter und die Kinder durch – und wenn es in letzter Minute ist. Nicht selten wird sein Glaube auf eine harte Probe gestellt. Wenn zum Beispiel wieder einmal kein Geld in der Kasse ist und sich die Kinder zum Abendessen vor leeren Tischen versammeln. Unerschütterlich hält Müller am Dankgebet fest. Nie muss Müller in dieser ganzen Zeit erleben, dass seine Gebete nicht erhört werden. Nie enttäuscht Gott ihn. Nie müssen die Kinder mit leeren Mägen in die Betten.

Georg Müller glaubt, vertraut und betet. So gibt er tausenden von Waisenkindern eine neue Hoffnung. Und so wird er weltweit zu einem Vorbild für Christen, die durch ihn lernen, was Gottvertrauen wirklich bedeutet. In seinen letzten Lebensjahren ist Müller weltweit unterwegs, um von seinen Erfahrungen mit Gott zu berichten. Und um Menschen herauszufordern, seinem Beispiel zu folgen, und den Zusagen Gottes zu vertrauen.

In dem Film „Georg Müller – ein Beter, der die Welt veränderte“ wird die Lebensgeschichte Müllers in einzelnen Episoden aus seinem bewegten Leben nachgezeichnet. Man lernt ihn kennen als einen Mann des Gebets, der über alle Zweifel hinweg davon überzeugt ist: „Mein Gott hört Gebet!“

KONTAKT: Für weitere Informationen steht Ihnen der Leiter der Abteilung Kommunikation, Michael vom Ende, zur Verfügung, Telefon 06441 957-227.


BASIS-INFO: Unter dem Motto "Gute Nachrichten" vermittelt der Evangeliums-Rundfunk (ERF) in Wetzlar Programme zum Leben und Glauben durch Radio, Fernsehen und Internet. Finanziert wird die Arbeit ausschließlich aus Spenden. Der ERF verbreitet ein 24-Stunden-Radioprogramm sowie tägliche Fernsehsendungen. Nähere Informationen gibt es im monatlichen Magazin ANTENNE (kostenloses Probeabo) und im Internet unter www.erf.de.

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