Trans World Radio bringt Frauen neue Hoffnung

Evangeliums-Rundfunk unterstützt Frauensendungen weltweit

Wetzlar (lo). Trans World Radio (TWR), die nach eigenen Angaben größte Radiomission der Welt, bringt unter dem Namen „Projekt Hannah“ Hoffnung für Frauen. Darüber berichtete die Gründerin und Leiterin des Projektes, Marli Spieker (Sanford im US-Bundesstaat North Carolina) bei einem Besuch im Evangeliums-Rundfunk (ERF) in Wetzlar. 1997 kam Marli Spieker die Idee zu der Sendereihe als sie mit ihrem Mann Edmund im Auftrag von TWR in Asien tätig war. 1998 wurde die erste Sendung für Frauen ausgestrahlt. Heute gibt es die Reihe „Frauen mit Hoffnung“ in 33 Sprachen. Sie wird über die großen Mittel- und Kurzwellenstationen von TWR sowie über 325 regionale Radiostationen auf fast allen Kontinenten verbreitet. In 92 Ländern haben sich Gebetskreise gegründet, die monatlich über das Projekt Hannah informiert werden. Den Namen für dieses Projekt hat Marli Spieker dem Buch Samuel (Kapitel 1, Verse 1 – 28) entnommen. In diesem Kapitel wird von Hannah berichtet, die sich mit ihren Nöten im Gebet an Gott wandte und sie erhörte.
 
Das Projekt besteht aus den drei Standbeinen Gebet, Radiosendungen und Information über die Situation von Frauen weltweit. „Trotz der Fortschritte in Wirtschaft und Technik leben viele Frauen rundum den Globus noch immer in einer intellektuellen, emotionalen und geistigen Dunkelheit“, so Marli Spieker. Sie erlebten am eigenen Leib Blutschande, Vergewaltigung, Kindesmisshandlung und häusliche Gewalt. Frauen würden als Prostituierte wie Sklaven gehandelt und in Afrika erlitten sie noch immer die traditionelle Beschneidung. Weltweit sei die Selbstmordrate unter Frauen höher als unter Männern. Frauen sind von Aids stark betroffen.

Der ERF koordiniert die Gebetsbewegung zu dem Projekt Hannah in Deutschland und bietet für Interessierte monatliche Informationen zur Verfügung. Finanziell unterstützt der ERF das Projekt Hannah zurzeit in den Sprachen Albanisch, Spanisch, Guarani, Tadschikisch und Kirgisisch.

„Als Christin kann ich mich nicht taub und blind von solchem Übel abwenden“, sagt die Leiterin des Projektes. In den halbstündigen Programmen der Reihe „Frauen mit Hoffnung“ geht es zum einen um die christliche Botschaft, zum anderen um Themen wie Gesundheit, Kindererziehung, Bildung und Beziehungen.

Das Projekt Hannah wolle auf die Not von Frauen in aller Welt hinweisen und für sie die Stimme erheben, für sie zu beten und ihnen die Hoffnung des christlichen Glaubens zu vermitteln. Frauen sollen ein Fundament des Glaubens erhalten, damit sie dieses an ihre Kinder weitergeben können.

Durch die Sendereihe finden laut Frau Spieker in vielen Ländern Frauen Sinn,  Hoffnung und Lebensfreude. Ehen werden wieder hergestellt und gebrochene Beziehungen geheilt. Marli Spieker hörte davon, dass sich in Gefängnissen in Paraguay und in Thailand die Atmosphäre verändert hat und die Insassen sich zu betenden Gemeinschaften zusammenschließen.

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