Ministerpräsident Roland Koch würdigt Arbeit des Evangeliums-Rundfunks in Afrika

Projekt „Afrika soll leben“ gibt Hilfen zum Schutz und im Umgang mit Aids

    
Kassel/Wetzlar (lo). Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat das Radio-Engagement des Evangeliums-Rundfunks (ERF, Wetzlar) in Afrika gewürdigt. Bei einer Spendenübergabe in Kassel lobte er die Hilfen per Radio zum Schutz und im Umgang mit Aids. Im Beisein des Ministerpräsidenten überreichte die Aktion „ProChrist“ das Geld an vier christliche Organisationen, die sich für die Aidshilfe in aller Welt sowie in Deutschland engagieren. Insgesamt 352.000 Euro waren an einem der Abende während der Evangelisation „ProChrist“ im März diesen Jahres europaweit gesammelt worden.
ERF Geschäftsführer Ulrich Rüsch dankte für die Spende und wies darauf hin, dass der ERF sich gemeinsam mit seinem internationalen Partner Trans World Radio (TWR) seit genau 20 Jahren mit dem Projekt „Afrika soll leben“ für die alltäglichen Probleme der Menschen von der Sahara bis Kapstadt einsetzt. Vor allem durch Radiosendungen werden praktische Hilfen zu Hygiene, Ernährung, Erziehung, Landwirtschaft, Umwelt und Gesundheit gegeben. Aufgrund der dramatischen Ausbreitung der Immunschwächekrankheit Aids wurde eine eigenständige Sendereihe zu diesem Thema entwickelt unter dem Titel „Herausforderung Aids“. Die Sendereihen werden heute in mehrere afrikanische Sprachen übersetzt und in über 20 Ländern Afrikas ausgestrahlt über staatliche Rundfunksender, private und christliche UKW-Stationen sowie über die Sendeanlagen von TWR in Swasiland und Johannesburg (Südafrika). Bei einer offiziellen Analphabetenquote von über 40 Prozent Afrika südlich der Sahara ist das weit verbreitete Radio noch immer das effektivste Medium, um Informationen weiterzugeben und Verhaltensänderungen zu bewirken. Im Namen von hunderttausenden von Hörern sprach Rüsch seinen Dank für die Spende aus.

Neben dem ERF erhielten auch der Christliche Aids-Hilfsdienst (Frankfurt am Main), das Missionswerk Frohe Botschaft (Großalmerode bei Kassel) sowie die Organisation „Hilfe für Brüder“ (Stuttgart) einen Teil des Geldes.
Bild: Mitarbeiter des ERF mit dem Ministerpräsidenten. Von links: Der Leiter der Kommunikation, Michael vom Ende, Geschäftsführer Ulrich Rüsch, Ministerpräsident Roland Koch, der Leiter für Internationale Projekte Dr. Thorsten Grahn und der Direktor für Marketing und Technik, Hans-Hartmut Diehl.
Foto: ProChrist

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