20 Jahre Projekt „Afrika soll leben“ – Spendenprojekt www.faces4life.net

Evangeliums-Rundfunk engagiert sich gegen Aids in Afrika

    
Wetzlar (lo). Vor 20 Jahren haben der Evangeliums-Rundfunk (ERF) in Wetzlar und sein internationaler Partner Trans World Radio (TWR) das Projekt „Afrika soll leben“ gestartet. Vor allem durch Radiosendungen werden praktische Hilfen zu Hygiene, Ernährung, Erziehung, Landwirtschaft, Umwelt und Gesundheit gegeben. Aufgrund der dramatischen Ausbreitung der Immunschwächekrankheit Aids wurde eine eigenständige Sendereihe zu diesem Thema entwickelt unter dem Titel „Herausforderung Aids“. Die Sendereihen werden heute in mehrere afrikanische Sprachen übersetzt und in über 20 Ländern Afrikas ausgestrahlt über staatliche Rundfunksender, private und christliche UKW-Stationen sowie über die Sendeanlagen von TWR in Swasiland und Johannesburg (Südafrika).

Ende 2004 konnten ERF und TWR das Solarkocherprojekt in einheimische Hände übergeben an das Missionswerk „Life Ministry“. Jährlich werden in einer Werkstatt in Nairobi/Kenia bis zu 500 umweltschonende Solarkocher hergestellt und in ganz Kenia verteilt. Der ERF unterstützt aber weiter die Finanzierung der drei einheimischen Projekt-Mitarbeiter. Bei „Life Ministry“ sind die Solarkocher Teil einer ganzheitlichen Missionsstrategie, so der Leiter für Internationale Projekte des ERF, Dr. Thorsten Grahn.

In März hat der ERF ein neues Spendenprojekt im Kampf gegen Aids unter der Internet-Adresse www.faces4life.net gestartet. „Faces4life“ bedeutet übersetzt „Gesichter fürs Leben“. Jeder Spender kann sein eigenes Gesicht auf die Internetseite stellen. Spenden sind ab 20 € möglich. Der Erlös fließt in Projekte gegen Aids, die der ERF und TWR verantworten.  Allein in Afrika sind rund 27 Millionen Menschen mit Aids infiziert, die Mehrheit der Betroffenen sind junge Menschen.

Das Projekt „Afrika soll leben“ war 1986 entstanden. Auslöser war eine Dürrekatastrophe in Ostafrika. Ziel war und ist es nach Angaben von Grahn, den Menschen in Afrika über das Radio langfristige konkrete Hilfe zum Leben zu geben. Bei einer offiziellen Analphabetenquote von über 40 Prozent Afrika südlich der Sahara sei das weit verbreitete Radio noch immer das effektivste Medium, um Informationen weiterzugeben und Verhaltensänderungen zu bewirken.

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren