TWR erhält Sendelizenz für Mittelwelle in Benin/Westafrika

Programme werden auch vom ERF finanziert

    Cotonou (lo). Die Radiomission Trans World Radio (TWR) hat im westafrikanischen Benin die Lizenz für den Betrieb eines Mittelwellensenders erhalten. Dem TWR-Direktor für Westafrika, Pastor Abdoulaye Sangho, wurde die Lizenz Anfang Juli im Beisein zahlreicher Kirchenvertreter in einer feierlichen Zeremonie überreicht. Künftig werden über den neuen Sender auch Programme ausgestrahlt, die der Evangeliums-Rundfunk (ERF) in Wetzlar mit finanziert. Im Rahmen des Projektes „Afrika soll leben“ werden Sendungen produziert, die Hilfe im Umgang und zur Prävention von Aids vermitteln sowie zu Landwirtschaft, zu Hygiene und zum christlichen Glauben informieren.

Bereits im vergangenen Jahr hat die Radiomission für 1,2 Millionen Euro die Sendeanlage in der Nähe der Stadt Parakou errichtet. Staatspräsident Mathieu Kérékou, ein Christ, hatte TWR im Jahr 2003 um den Bau einer Sendestation gebeten. Die Station wird künftig christliche Programme auch für Algerien, Burkina Faso, Ghana, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, und Togo verbreiten. Die meisten Sendungen werden in Französisch ausgestrahlt, aber auch in Regionalsprachen. Im Zielgebiet leben viele Muslime. Von den rund 7,5 Millionen Einwohnern Benins sind 50 Prozent Anhänger von Naturreligionen, 30 Prozent Christen und 20 Prozent Moslems. Der heidnische Voodoo-Kult, der früher Staatsreligion war, ist weit verbreitet. Im August wird TWR-Präsident David Tucker (Cary/USA) bei einer Afrikareise auch Benin besuchen.

TWR sendet in Afrika über zwei weitere Großsender in Swasiland und Südafrika. Weltweit strahlt TWR Programme in über 200 Sprachen aus. Deutscher Partner von TWR ist der Evangeliums-Rundfunk (Wetzlar).

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