ANTENNE im Mai: Mission oder Diakonie

Sächsischer Bischof Jochen Bohl: Missionarische Anknüpfungspunkte nutzen

Wetzlar (lo) – Der sächsische Bischof Jochen Bohl hat sich für in der aktuellen Ausgabe des Magazins ANTENNE, das der Evangeliums-Rundfunks (ERF) in Wetzlar herausgibt, für das stärkere Nutzen von missionarischen Anknüpfungspunkten in der Diakonie ausgesprochen.

Bohl weist in seinem Beitrag in der Mai-Ausgabe darauf hin, dass seit der politischen Wende im Osten viele Altenpflegeheime, Behinderteneinrichtungen, Kindergärten und Jugendheime in diakonische Trägerschaft übergegangen sind. Dies sei Ausdruck des großen Vertrauens, das die Kirche und ihre Diakonie nach den 40 Jahren der DDR genieße.

Inzwischen sei auch bei den nichtchristlichen Mitarbeitern, die bei den Betriebsübergängen übernommen wurden, eine große Akzeptanz und Hochachtung gegenüber der Diakonie gewachsen. So komme es vor, dass auch Nichtchristen auf den Stationen am Morgen zur Losung der Herrnhuter Brüdergemeine oder zur Bibel greifen, um ein Wort oder ein Gebet zu lesen, wie es in diakonischen Einrichtungen üblich sei.

Für missionarische Gespräche gebe es zahlreiche Gelegenheiten, etwa über das Kreuz an der Wand oder den Hahn auf dem Kirchturm, die Dresdner Frauenkirche oder auch die Frage nach Schuld und Vergebung. Bohl beklagt, dass Christen häufig die vielen missionarischen Situationen nicht erkennen und die vielen Anknüpfungspunkte für das Gespräch über den Glauben nicht nutzten.

Die ANTENNE erscheint als das christliche Magazin für Radio, Fernsehen, Internet und wird für 10 Euro pro Jahr im Abonnement verschickt. Ein Probeabo für ein Jahr ist kostenlos. Kontakt: Evangeliums-Rundfunk, 35573 Wetzlar, Tel. 06441 957-0, Fax: 06411 957-120, www.erf.de, E-Mail: [email protected]

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