Mark Green sieht Parallelen zu Aussagen von Jesus Christus in Rowlings-Buch

Englischer Autor sucht Christliches bei Harry Potter

Wetzlar (lo) - Gibt es in den Büchern der britischen Autorin Joanne K. Rowlings über den Zauberlehrling Harry Potter auch Parallelen zum christlichen Glauben? Dieser Frage ist der Direktors des „Londoner Instituts für zeitgemäßes Christentum“, Mark Green, nachgegangen. Im neuesten Band „Harry Potter und der Halbblutprinz“ hat Green zahlreiche Anknüpfungspunkte für ein Gespräch über den Glauben mit den Lesern des Buches gefunden. Das berichtet die November-Ausgabe des Magazins ANTENNE, das der Evangeliums-Rundfunk (ERF) in Wetzlar herausgibt. Green räumt ein, dass die Autorin die Bände sicher nicht aus einer christlichen Weltanschauung heraus geschrieben habe, aber es sei extrem schwierig zu leugnen, dass sich beispielsweise die Weisheiten von Professor Dumbledore mit einer Vielzahl von Aussagen von Jesus Christus vergleichen ließen. So wie der erste Roman drei Personen zeige, die bereit sind, ihr Leben aus Liebe für andere zu lassen, setze auch in Band sechs eine andere Hauptfigur Harrys Sicherheit vor ihre eigene und sterbe ebenfalls. Dies seien deutliche Parallelen zu Jesus Christus. Der Schlüssel zu Harry Potters Überleben sei nicht die Zauberei, sondern die Kraft des Blutes seiner Mutter sowie die Liebe. Weitere christliche Werte wie Mut, Loyalität, selbstlose Liebe und Aufopferung hat Green im neuen Band „Harry Potter und der Halbblutprinz“ gefunden. Green sieht in dem Buch keine bewusste Verführung der Autorin zur Magie. Vielmehr bediene sich Rowling wie schon der christliche Autor C. S. Lewis der Magie als Metapher für die Macht. Die ANTENNE erscheint als das christliche Magazin für Radio, Fernsehen, Internet aktuell in einer Auflage von 124.000 Exemplaren und wird für 10 Euro pro Jahr im Abonnement verschickt.

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