ERF Medien Partner TWR sendet Hoffnung aus Guam

Die Lage ist angespannt, aber die Arbeit geht weiter – TWR sendet, informiert und macht weiterhin Mut.

Hagåtña/Wetzlar (ERF). Ausgerechnet eine kleine Insel im Pazifik wird zum Zankapfel zweier Staaten, die über ein Arsenal an Atomwaffen verfügen: Guam. Die USA haben dort etwa 6.000 US-Soldaten stationiert und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat sich genau diese Insel ausgesucht, um dort gegebenenfalls einen atomaren Anschlag gegen die USA zu führen. Wie es den Inselbewohnern in dieser Situation geht, erklärt Grant Hodgins, der zuständige Leiter der Station von TWR in Guam, in einem Telefongespräch mit ERF Medien in Wetzlar.

„Auf den Notfall sind wir vorbereitet. Ansonsten machen wir weiter Radio“, erklärt Grant Hodgins die Lage. Mit ihren Familienangehörigen sind derzeit 27 Menschen unterschiedlicher Herkunft für die Sendestation tätig, die seit September 1977 christliche Programme verbreitet. Im gesamten Pazifik, in China, Südostasien, Indochina bis hin nach Russland sind seit mehr als 40 Jahren Nachrichten und das Evangelium von der Insel Guam aus zu hören. Immer wieder kommen dankbare Rückmeldungen von Christen, auch aus Nordkorea, die den Sender heimlich empfangen.  

TWR produziert ermutigende Programme in 230 Sprachen, die von über hundert Sendestationen in 190 Länder der Welt ausgestrahlt werden. „ERF Medien in Wetzlar unterstützt die Arbeit seines internationalen Medienpartners nicht nur finanziell und personell“, erklärt Claudia Schmidt, Vorstandsreferentin International von ERF Medien. „Wir halten engen Kontakt zu unseren Kollegen in der Welt. In Zeiten wie diesen brauchen sie unsere Gebete und freuen sich über die Verbundenheit. Und wir erhalten wertvolle Einblicke in ihre Lage. Ich bin tief bewegt über die Rückmeldungen mutiger Christen aus Nordkorea. Trotz Verfolgung und Unterdrückung schreiben sie uns, dass die täglichen Radiobotschaften sie im Glauben stärken und ihnen helfen, den Drangsalen zu widerstehen und an der Hoffnung festzuhalten.“ In verschiedenen Sendungen berichtet ERF Medien derzeit über die Lage im Pazifik und ruft zu Gebeten für die Region auf.

„Gebete brauchen alle im Pazifik, nicht nur Guam“, bittet Grant Hodgins und erklärt weiter. „Über Guam spricht man in den Nachrichten, aber da sind so viel mehr Menschen, die von der Bedrohung betroffen sind. Betet für die Länder und ihre Führer und betet für die Menschen dieser Insel, dass sie friedlich hier weiterleben und auf Gott schauen können, dass sie wissen, dass er sich um die Belange kümmert. Betet auch für die Menschen in Asien. Es ist nicht nur dieser Teil hier, der betroffen ist, es ist ein großer Teil der Welt: China, Indien, Japan, Nord und Südkorea. Da sind eine Menge Menschen einbezogen – und wenn es nur Gespräche sind, betet für sie“, so der Appell aus Guam.

So viele Länder sind um friedvolle Verhandlungen bemüht. Die Lage wird weiterhin angespannt bleiben. TWR will weiterhin seine Mission erfüllen und die Menschen mit notwendigen, aber auch Mut machenden Informationen versorgen. 

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