„Kräfte konzentrieren, mehr bewegen“

ERF Medien treibt Modernisierung voran

ERF Pressemitteilung vom 2. Mai 2016 

„Kräfte konzentrieren, mehr bewegen“

ERF Medien treibt Modernisierung voran


Bild: Thomas Woschnitzok und Dr. Jörg Dechert.
Foto: Rühl/ERF

Wetzlar (ERF). ERF Medien (Wetzlar) will die Modernisierung des Unternehmens systematisch und konsequent vorantreiben, um mehr Menschen zu erreichen. Das bekräftigte Dr. Jörg Dechert, ERF Vorstandsvorsitzender, bei der Mitgliederversammlung des Trägervereins am 2. Mai in Wetzlar. Dechert zeigte sich erfreut, dass der im Jahr 2015 begonnene Umbau von ERF Medien erste Früchte trage und die wirtschaftliche Situation sich stabilisiert habe. Für dieses Jahr sei deshalb das Motto „Kräfte konzentrieren, mehr bewegen“. Dies sei „keine Hochglanzformulierung fürs Schaufenster“, sondern entspringe dem Herzschlag der ERF Vision und dem leidenschaftlichen Einsatz, „damit Menschen Gott kennenlernen und er ihr Leben verändert“.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Prof. Dr. Jürgen von Hagen (Bad Honnef bei Bonn) sagte, die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2015 sehe er als sehr erfreulich an. Die Eigenkapitalstärkung trage dazu bei den ERF insgesamt in eine wirtschaftlich ruhigere Lage zu bringen. Ohne ausreichende Eigenkapitalausstattung sei es kaum möglich, die Arbeit des ERF mittel- und langfristig zu planen und so die Aufgaben und Ziele zu erfüllen.

 

Weiterhin gelte, so Jörg Dechert, dass ERF Medien künftig mehr Menschen mit seinen Angeboten erreichen wolle. Deshalb habe das Medienunternehmen seine technische Reichweite erhöht. Seit Februar werden die Fernsehsendungen „Mensch, Gott!“ und „Gott sei Dank!“ zusätzlich über mehrere Privatsender verbreitet. Das Radioprogramm ERF Pop wird nun auch auf DAB+ (Digitalradio) in Hessen ausgestrahlt. Eine App für die ERF Mediathek soll noch im laufenden Kalenderjahr die Medienangebote des ERF für Smartphones und Tablets verfügbar machen. Auch soziale Netzwerke wie Youtube, Facebook oder Instagram gewönnen in der Vertriebsstrategie zunehmend an Bedeutung. Im vergangenen Jahr hat ERF Medien eine App zur Nutzung für Smart-TV-Geräte entwickelt. Der Verbreitung über das Fernsehen on demand, also auf jederzeitigen Abruf, komme in Zukunft mehr Bedeutung zu, so Dechert.

 

Die „ERF Bewegung“ soll nach Angaben von Dechert weiter wachsen, auch in neue Generationen hinein und über bisherige Gemeindeprägungen hinaus. Dazu weitet ERF Medien sein Multiplikatorenprogramm zur Gewinnung von „ERF Botschaftern“ sowie die Social Media-Aktivitäten und die Präsenz auf Veranstaltungen aus.  Um eine gesunde Weiterentwicklung von ERF Medien zu erreichen, brauche das Unternehmen eine Stabilisierung und Vergrößerung der Spenderbasis. Aus diesem Grund wurde ein neuer Unternehmensbereich Spender-Betreuung geschaffen. Ziel sei es, neue „Ermöglicher“ an die Vision von ERF Medien heranzuführen und an der Umsetzung zu beteiligen.

Im vergangenen Jahr erzielte ERF Medien nach Angaben des geschäftsführenden Vorstandes Thomas Woschnitzok betriebliche Erlöse in Höhe von 14,74 Mio. Euro (2014: 14,44 Mio. Euro). Die betrieblichen Aufwendungen betrugen 13,42 Mio. Euro (2014: 13,96 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung des neutralen Ergebnisses wurde ein Jahresüberschuss von 1,05 Mio. EUR erzielt. Damit sei ERF Medien dem Ziel wieder einen deutlichen Schritt näher gekommen, eine gesunde Eigenkapitalbasis zu bilden.

Für 30-jährige Mitgliedschaft im Trägerverein wurden Wolfgang Baake (Wetzlar), Helmut Matthies (Siegen) und Prof. Dr. Helge Stadelmann (Gießen) geehrt, für 25-jährige Treue Dr. Jürgen Spieß (Marburg) und Christoph Morgner (Garbsen). Aus dem Verein verabschiedeten sich Philipp Hohage, Friedrich Haase, Helge Stadelmann, Raimund Utsch und Eckhard Schaefer. Aktuell gehören 146 Mitglieder zum ERF Verein.

 

 

 

 

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