ERF Medien bildet Volontäre trimedial aus

Start des neuen Ausbildungsmodells im Oktober

Wetzlar (ERF). ERF Medien (Wetzlar) richtet seine Ausbildung für Redakteure künftig trimedial aus. Das zweijährige Volontariat umfasst Einblicke in die drei Medienzweige Radio, Fernsehen und Internet. Die zunehmende Verschmelzung der Medien erfordere eine breiter aufgestellte Ausbildung. Das gab der Leiter Content, Dr. Jörg Dechert, bekannt. ERF Medien bietet angehenden Journalisten die Möglichkeiten, sich in einem der drei Medienzweige zu spezialisieren. Gut ein Drittel der Ausbildungszeit steht allerdings zur Verfügung, um auch die anderen Bereiche umfassend kennenzulernen.

Zur Ausbildung im ERF gehören persönliches Coaching, regelmäßige interne Schulungen sowie ein vierwöchiger externer Kurs. Des Weiteren haben Volontäre die Möglichkeit, durch eine Hospitanz ein anderes Medienunternehmen oder auch die Arbeit des internationalen Partners TWR näher kennenzulernen. Interessenten sollten Abitur und ein abgeschlossenes Studium oder eine Berufsausbildung mitbringen. Ab Oktober bietet ERF Medien drei Volontariate an. Nähere Informationen sind unter www.erf.de/jobs erhältlich.

ERF Medien bildet seit über 30 Jahren aus. Erster Ausbildungsleiter war Jürgen Werth, der heutige Vorstandsvorsitzende. Seit 1981 haben rund 70 junge Frauen und Männer das Redakteurshandwerk im Medienhaus in Wetzlar-Dalheim erlernt und sind zu Radio-, Fernseh- und Internetjournalisten ausgebildet worden. 1986 begann die Ausbildung im Bereich Radio, seit 1991 bietet ERF Fernsehen Redaktionsvolontariate an. Seit 2006 ist es auch möglich, ein Volontariat im Bereich Internet zu absolvieren.

Für viele ehemalige Volontäre ist die journalistische Ausbildung beim ERF zum Türöffner für eine Karriere in der Medienbranche geworden. Mehr als drei Viertel der derzeitigen ERF Redakteure haben ihre journalistische Laufbahn mit einem Volontariat im Haus begonnen. Ehemalige ERF Volontäre arbeiten heute außerdem in öffentlich-rechtlichen Funkhäusern wie dem Hessischen Rundfunk, dem Schweizer Radio DRS, der Deutschen Welle oder auch in lokalen und regionalen Sendern wie Radio 91.2, Dortmund oder Radio MK (Lüdenscheid). Andere sind als freie Journalisten tätig oder betreiben eine eigene Agentur für Kommunikation. Manche haben das Medium gewechselt und stellen in Zeitungsredaktionen und Buchverlagen ihr Können unter Beweis.

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