ERF Medien startet Frauensendungen in Kurdisch-Sorani

Projekt Hannah jetzt in 64 Sprachen

Wetzlar/Cary (ERF). ERF Medien (Wetzlar) hat die Ausstrahlung von Sendungen für Frauen im Nordirak in der Sprache Kurdisch-Sorani aufgenommen. Das gab der Leiter von ERF International, Dr. Thorsten Grahn, bekannt. Frauen im Nordirak hätten oft keine Möglichkeit, etwas über Jesus und den christlichen Glauben zu erfahren. Durch die in Wetzlar produzierten Programme könnten sie zum einen die Bibel kennenlernen und zum anderen Informationen erhalten zu Themen wie Familienbeziehungen, Versöhnung, Zwangsehe oder häusliche Gewalt. Die tägliche 15-Minuten-Sendung wird  vom ERF Partner TWR über Mittelwelle 1.377 kHz in Armenien jeweils um 21.15 Uhr Ortszeit ausgestrahlt.

Die Sendungen sind Teil der Initiative „Projekt Hannah“, einer Radiosendereihe und weltweiten Gebetsbewegung. Sie beinhaltet biblische Themen und Praktisches aus dem Alltag wie Gesundheit, Kindererziehung und Bildung. Zurzeit werden die Programme in 64 Sprachen ausgestrahlt und weltweit wird in mehr als 110 Ländern für das Projekt gebetet. ERF Medien beteiligt sich finanziell an verschiedenen Sprachen des Projektes.

 

Den Namen für dieses Projekt hat die Gründerin Marli Spieker dem biblischen Buch Samuel (Kapitel 1) entnommen. Dort wird von Hannah berichtet, die wegen ihrer Kinderlosigkeit diskriminiert wurde, sich mit ihren Nöten im Gebet an Gott wandte und erhört wurde. Ihr Sohn Samuel wurde zu einem der größten Propheten und Richter Israels. Die in Brasilien aufgewachsene Marli Spieker ist Leiterin von Projekt Hannah, das von TWR (Cary/USA) verbreitet wird.

 

ERF Medien produziert bereits seit fast 30 Jahren Sendungen in Kurdisch-Sorani für den Nordirak. Täglich werden 15-minütige Sendungen ausgestrahlt. Viele dieser Produktionen richten sich an nichtchristliche Hörer mit muslimischem Hintergrund, der Fokus ist hier evangelistisch. Es gibt aber auch, als Ermutigung für Christen, Sendungen mit Lebensberichten. Produzentin der Programme ist eine Kurdin, die in Deutschland lebt, eine der Co-Produzentinnen stammt aus Schweden. Diese berichtet in einer Radiosendung des ERF, dass es nicht einfach sei, Frauen im Nordirak mit dem Evangelium in Kontakt zu bringen. Ein Besuch von Tür zu Tür sei eher schwierig. Aber über die Medien komme man in die Häuser und Wohnungen. „Das ist wirklich der beste Weg, um die Frauen anzusprechen auf ihre Lebensfragen“, so die Sprecherin.

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