50. „Wartburg-Gespräch“: Thema „Europa – mehr als eine Idee?“

ERF Fernseh-Talkshow: Geistesgeschichte für die Gegenwart nutzen

Eisenach/Wetzlar (ERF). „Europa ist mehr als eine Idee, sondern ein Garant für Frieden und Wohlstand“. Diese Ansicht äußerte der Historiker Prof. Dr. Jürgen Elvert (Köln) bei der Aufzeichnung einer Fernsehsendung der Reihe „Wartburg-Gespräche“ auf der Wartburg bei Eisenach. Elvert war einer von drei Gästen der Sendung unter dem Thema „Europa – mehr als eine Idee?“ Diese 50. Sendung der Reihe „Wartburg-Gespräche“ wird vom Vorstandsvorsitzenden von ERF Medien, Jürgen Werth (Wetzlar), moderiert, und ist am Montag, 15. April, um 20 Uhr (Wh. 16. April um 11 Uhr) bei ERF 1 per Satellit und Kabel sowie im Internet (www.erf.de) zu sehen.

Der Leiter der Auslandsarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Martin Schindehütte (Hannover), hob die Rolle der der Kirchen für das Zusammenwachsen der europäischen Nationen hervor: „Die ökumenische Einheit der Kirchen ist ein Modell für die Einheit in der Verschiedenheit, die wir in Europa brauchen.“

Der Religionswissenschaftler Prof. Dr. Harald Seubert (Nürnberg) sagte, hält es für unverzichtbar, die großen Traditionen der Philosophie und Geistesgeschichte Europas nicht nur historisch zu registrieren, sondern für die Gegenwart fruchtbar zu machen.

Die seit 2009 laufenden Wartburg-Gespräche in jeweils kleiner, überschaubarer Runde wollen im historischen Rahmen der Burg Themen aufgreifen, die die Gesellschaft heute bewegen. So diskutieren miteinander Politiker, Wissenschaftler, Kirchenvertreter, Journalisten und andere Experten.

 

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