Frontmann der Gruppe „De Randfichten“ bundesweit im Fernsehen

Thomas „Rups“ Unger berichtet von Sorgen hinter der Bühne

Breitenbrunn/Wetzlar (ERF). Als Frontmann der Stimmungsband „De Randfichten“ aus dem Erzgebirge sorgt Thomas „Rups“ Unger (Breitenbrunn) seit Jahren für gute Laune. Ausverkaufte Säle, jubelnde Fans, Zugaben. Es könnte kaum besser laufen. 2004 landen die Randfichten mit dem Lied „Der Holzmichel“ einen Hit, der 56 Wochen lang in den Charts gespielt wird. Es folgen zahlreiche Auszeichnungen.

Was kaum einer weiß, der erfolgsverwöhnte Frontsänger Thomas Unger leidet jahrelang unter Panikattacken. Über sein Leben mit Höhen und Tiefen hat Unger in der Sendereihe „Hof mit Himmel“ von ERF Medien (Wetzlar) erzählt. Die Sendung mit Thomas Unger wird ausgestrahlt am Freitag, 1. März, um 20.15 Uhr bei ERF 1 (u. a. Satellit ASTRA, Kabel digital und www.erf.de/tv) und am Samstag, 2. März, um 8 Uhr bei DAS VIERTE sowie auf ANIXE um 11 Uhr (auf Satellit ASTRA und im Kabel).
 

Behütet ist er aufgewachsen, hat mit vier Jahren begonnen Musik zu machen und Akkordeon zu spielen. Im Alter von 17 Jahren empfindet er zum ersten Mal plötzlich Herzrasen, Zittern und Angstattacken. Weil die Symptome immer wieder kommen geht er in eine Klinik. Dort findet man zwar nicht die Ursache, aber ein Mitpatient rät ihm, seine Ängste mit Alkohol zu bekämpfen. So entwickelt sich zu seinem ursprünglichen Problem noch eine Alkoholsucht. Er zieht „die Reißleine“, wie er selbst im Fernsehinterview schildert. Es folgten zwei Wochen in einer Klinik zur Entgiftung. Zudem findet er Hilfe bei der christlichen Suchtkrankengruppe Blaues Kreuz. Dort hat er sich erstmals mit dem christlichen Glauben auseinander gesetzt.
 

Seine Frau Tabea, mit der er seit dem Jahr 2000 verheiratet ist, hat ihm den Glauben noch näher gebracht. Mit ihr betet er und besucht Gottesdienste. Trotzdem kommen die Angstattacken immer wieder. Als es 2009 besonders schlimm ist, verspricht er Jesus, ihm ein Album zu widmen, wenn er ihn wieder gesund macht. Tatsächlich hat Thomas „Rups“ Unger seine Ängste verloren – und er hat sein Versprechen eingelöst. 2012 ist seine CD „Alles, was ich brauch“ erschienen. Zwölf Lieder, die Jesus loben, darunter bekannte Gemeindelieder in neuem Gewand und zwei eigene Kompositionen. Die bekannte Randfichten-Schunkelmusik kommt darauf weniger vor als einfühlsame Country-Klänge.

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