ERF Medien startet erfolgreich auf DAB+

Digitales Radio wird Mittelwelle ersetzen

Wetzlar (ERF). ERF Medien (Wetzlar) ist am 1. August erfolgreich im terrestrischen digitalen Radio DAB+ gestartet. Der Vorstandsvorsitzende Jürgen Werth sagte, dies sei ein wichtiger Moment in der mehr als 50-jährigen Geschichte des ERF. „In Deutschland wird ein neuer digitaler Verbreitungsweg für Radio etabliert und der ERF ist von Anfang an dabei“.

Die neue digitale Verbreitung werde immense Auswirkungen auf die ERF Radioarbeit haben, kündigte Vorstand Technik und Marketing, Hartmut Diehl, an. Mit DAB+ sei dem ERF ein Instrumentarium an die Hand gegeben, das die Nachteile der Mittelwelle nicht habe. So könne der ERF in weiten Teilen Deutschlands in bester Qualität rund um die Uhr empfangen werden. Die Mittelwelle ist tagsüber nur in einem begrenzten Bereich zu hören und erst bei Dunkelheit über ein größeres Gebiet. Bei DAB+ falle auch die unterschiedliche Empfangsqualität weg.

Der ERF wird die Verbreitung seines Programms ERF Radio bis Ende des Jahres über die Mittelwelle einstellen. Seit 1. August wird das Programm nur noch morgens von 6 bis 10 Uhr aus Mainflingen bei Frankfurt gesendet. ERF Radio gibt es weiterhin über Satellit, Kabel und im Internet (www.erf.de) zu hören.

Diehl wies darauf hin, dass bereits in den ersten Sendestunden zahlreiche Reaktionen von Hörern auf die Verbreitung im DAB+-Standard beim ERF eingegangen sind. Darunter waren viele begeisterte Hörer: „Juhu, endlich ein superklarer Empfang. Ich kann bestätigen, dass der Empfang in Rottenburg am Neckar einwandfrei funktioniert“, schreibt eine Hörerin.

Ein Hörer mailt: Seit gestern bin ich stolzer Besitzer eines DAB+-Radios. In Wildeshausen bei Bremen ist der Empfang möglich“. „Ich wohne in einer Gegend, wo laut Vorhersage der Empfang schwierig sein soll. Aber er ist hier problemlos möglich“, meldet ein anderer Hörer aus dem Schwarzwald.

Neben dem ERF werden über den Multiplex der Media-Broadcast elf weitere Programme verbreitet. Derzeit strahlen 27 Sendeanlagen die DAB+-Programme aus, die von etwa 53 Millionen Bundesbürgern empfangen werden können. Bis Ende 2014 soll das Sendernetz um weitere 110 Anlagen ausgebaut werden.

 

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren