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ERF WortGut: Gottes Scheinwerferlicht

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Sendung vom: / Dauer: 2:51 Minuten

„Gott ist Licht, und ihn ihm ist keine Finsternis.“ So schreibt der Apostel Johannes in seinem Brief. „Ich bin das Licht der Welt.“ So sagt Jesus selbst. „Der Herr wird ans Licht bringen, was im Finstern verborgen ist.“ So schreibt der Apostel Paulus an die Christen in Korinth.

Gott ist der Ursprung des Lichts. Davon spricht die Bibel gleich am Anfang. Gott sprach, und das Licht entstand. Das Licht, das das Leben überhaupt erst ermöglicht. Das Licht, das im Gegensatz zur Finsternis steht. Gott, der Ursprung des Lichts, ist zugleich Schöpfer und Richter. Und er ist der Heiland, der sein heilendes Licht auf uns leuchten lässt.

Doch auch dieses ist wahr: Im Licht Gottes werden die wahren Beweggründe unserer Entscheidungen und Taten offenbart. Schon bei Jesus wurde das deutlich. Je mehr die Menschen verstanden, was er sagte und wer er war, umso deutlicher wurde, was gut und was böse war. Je deutlicher sein Licht aufstrahlte, umso mehr schieden sich die Geister. Die einen öffneten sich für die Wahrheit und änderten ihr Leben, die anderen verschlossen sich und wandten sich von Jesus ab.

Solche Unterscheidung, solche Scheidung geschieht es immer, wenn Gottes Licht auf unser Tun fällt. Wenn wir uns zum wahren Gott hinwenden, werden die falschen Götter, die Götzen, zwangsläufig entlarvt. Diese Sichtung geschieht in unserem Erdenleben. Sie wird aber endgültig stattfinden, wenn Jesus Christus wiederkommt. Beides hatte Paulus wohl im Sinn, als er den Korinthern diese Wahrheit schrieb: „Der Herr wird ans Licht bringen, was im Finstern verborgen ist, und wird das Trachten der Herzen offenbar machen.“

Das gilt hier und jetzt, und erst recht in der großen Zukunft Gottes. In dem Maß, in dem wir Gottes Licht erlauben, schon heute auf unser Leben zu leuchten, werden wir schon jetzt Erneuerung erleben. Doch am Ende wird Gott alles hell machen. Diese Gewissheit ist tröstlich, und mahnt uns zugleich, schon hier und jetzt im Licht Gottes zu leben.


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