Gott, wer bist du?

Gott, wer bist du?

 

Gott kann verwirrend sein. Er ist drei in eins und eins in drei, ein liebevoller Vater und zur gleichen Zeit ein Gott, der Kriege führt. Einerseits soll man sich laut dem 2. Gebot kein Bildnis von ihm machen. Auf der anderen Seite beschreibt Gott sich selbst in der Bibel als eine starke Burg, als den guten Hirten und als Tröster. Denn, um eine authentische Beziehung mit Gott zu pflegen, ist es wichtig, zu wissen, mit wem man es zu tun hat. In unserem ERF Workshop Gottesbilder: Polaroids vom Himmel" erhalten Sie in mehreren Einheiten Impulse, wie Sie Ihre Sicht auf Gott sensibiliseren können.
 


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Radikale Liebe (1/4)

Wer ein langweiliges Bild von Gott hat, wird auch ein langweiliger Nachfolger Jesu.

 

Gottes Visitenkarte: Wie ist Gott?

Die Frage nach dem Wesen Gottes stellt sich vielen Menschen. In der Bibel finden sich viele Antworten auf diese Frage. Dort wird Gott mit unterschiedlichen Namen erwähnt. Namen beschreiben ihren Träger und offenbaren oft eine bestimmte Eigenschaft. Die verschiedenen Namen, mit denen Gott in der Bibel bezeichnet wird, verraten etwas über seinen Charakter. 

Eine Zusammenfassung dieser Namen haben können Sie in unserem Artikel „Gottes Visitenkarte“ nachlesen:

 

Gottesbegegnung im Tao-Tempel

Auch die Religionswissenschaftlerin Viktoria Lange will herausfinden, wer oder was Gott eigentlich ist. Und vor allem möchte sie herausfinden, wie sie mit ihm in Berührung kommen kann. Dafür zieht sie von Deutschland in einen taoistischen Tempel, weit oben in den kolumbianischen Anden. Sie hofft, dass sie dort Antworten auf ihre Fragen bekommt. Die Gemeinschaft im Tempel gehört einer taoistischen Sekte an und die junge Frau muss sich einer harten Disziplin, einer bestimmten Diät und verschiedenen Ritualen unterwerfen. Als Viktoria ungewollt schwanger wird, wird sie von der Gemeinschaft als unrein betrachtet und muss die Monate der Schwangerschaft und die erste Zeit mit Säugling als Außenseiterin im Tempelgebiet verbringen. Von einem Tag auf den anderen ist Viktoria auf sich alleine gestellt. Von der Nächstenliebe der Kommunität ist nichts mehr zu spüren. Verzweifelt schreit sie ein letztes Mal zu Gott und diesmal lässt er nicht lange auf sich warten.

 

 

Gottesbilder und was wirklich in der Bibel steht

Gott ist für jeden ein bisschen anders – zum Glück. ERF-Redakteur Joachim Bär hat sich in einer Artikel-Reihe vor allem mit den Gottesbildern befasst, die Menschen belasten können. „Gott, die Spaßbremse“ ist dabei wohl eines der weit verbreitesten Vorurteile, die Menschen – auch Christen – Gott gegenüber haben können.

Einige Personen sehen Christen als „Langeweiler“ an, die sich unterwürfig an Ver- und Geboten entlanghangeln müssen. Kein Wunder, dass der christliche Glaube unter diesen Umständen in unserer genussorientierten Gesellschaft kaum noch Anklang findet.

 

„Auch Macher brauchen einen Retter“

Für viele Menschen stellt sich auch die Frage: Brauche ich Gott überhaupt? Gerade Menschen, die sich selbst als starke Persönlichkeiten empfinden, empfinden Gott manchmal eher als Stütze für schwache Menschen. Auch Andreas Knetsch, Leiter der Produktion bei ERF Medien, stand Gott lange Zeit relativ gleichgültig gegenüber. Er sah sich als „einen von den hartgesottenen Jungs“ und meinte, sein Leben selbst ganz gut im Griff zu haben.

Doch als sein erstes Kind viel zu früh auf die Welt kommt, merkt Andreas Knetsch, dass er sein Leben eben nicht im Griff hat. Im Rückblick erinnert er sich: „Ich, der harte Kerl, der Kämpfertyp, war am Boden. Das war das erste Mal, dass ich in meinem Leben kapituliert habe.“ 

ERF Mitarbeiter Andreas Knetsch

Auf einer christlichen Veranstaltung merkt er plötzlich: „Der Mann sprach so direkt in mein Leben hinein, dass ich kein einziges Wort mehr hören wollte – das war starker Tobak. Denn mir wurde dort bewusst, dass ich Gott brauchte.“ Seine ganze Geschichte können Sie in unserem Magazin ERF ANTENNE nachlesen.

Mehr zum Schwerpunktthema im Magazin ERF ANTENNE

Glaubens FAQ – Wissen, was Sie glauben

Manche Glaubensfragen können ganz schön knifflig sein: „Warum lässt Gott Leid zu?“, „Woher weiß ich, dass ich errettet bin?“, „Wie lieb ist der liebe Gott?“, „Wie kann ich einen freien Willen haben, wenn Gott alles vorherbestimmt hat?“.

Zu den 50 Kernfragen des christlichen Glaubens stellen wir Ihnen in der Rubrik „GlaubensFAQ“ fundiertes Wissen zur Verfügung – damit Ihr Glaube sprachfähig wird:

 

ERF Mitarbeiter zum Thema „Gott, wie bist du?“

 

Fremde Gottesbilder kennen und verstehen

In den verschieden Religionsrichtungen spielt das jeweilige Gottesbild eine große Rolle und beeinflusst die Beziehung Mensch – Gott ungemein. Um andere Glaubensrichtungen besser zu verstehen, sollte man sich auch mit deren Vorstellungen von Gott auseinandersetzen. Hierbei stehen natürlich die Weltreligionen Christentum-Judentum-Islam häufig im Vergleich.

In dem Artikel „Mein Gott, mein Glaube, mein Leben“ haben wir 4 praktische Tipps für den Umgang mit religiöser Vielfalt zusammengestellt:

In unseren ERF MenschGott-Sendungen erzählen Muslime und Juden von ihren Erfahrungen mit der eigenen Religion und dem christlichen Glauben.

Barino Barsoum war ein radikaler Moslem, der sich streng an die Regeln des Koran hielt. Für ihn war klar: Der Islam muss verbreitet werden – wenn es sein muss auch mit Gewalt. Doch dann entscheidet er sich dafür, an Jesus Christus zu glauben, nachdem er die Bibel gelesen hat. In unserer Sendung „Sterben für Allah?" berichtet er über seinen extremen Sinneswandel:

 

„Ich glaube an Jesus Christus.“ Noch vor ein paar Jahren wären dem Juden Zev Porat dieses Worte nicht über die Lippen gekommen. Dass er jetzt an Jesus glaubt, ist für seine Familie schwer zu ertragen. Als er öffentlich von seinem Glauben erzählt, verliert er alles: Familie, Freunde, Job, Wohnung. Bei ERF MenschGott erklärt er, warum der jüdische Glaube heute für ihn keine Option mehr darstellt:

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