Das Leben lieben

Das Leben lieben – Was macht lebenswertes Leben aus?

 

Das Leben ist nicht immer eitel Sonnenschein. Manchmal liegen zwischen den Stimmungen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt nur wenige Sekunden. Aber Freud und Leid gehören zum Leben. Schwierigkeiten, Krankheit, Leid und Tod sind genauso Teil des Lebens wie Freude, Gesundheit und die Geburt eines neuen Menschen. Es ist ein Geheimnis des Lebens und des Handelns Gottes, dass es manchmal genau die schweren und tiefen Momente sind, die für uns die größten Schätze bereithalten. Deshalb umarmen wir in diesem Schwerpunktthema das ganze Leben – mit all seinen Sonnen- und Schattenseiten. 

 


1. Das Leben lieben – von Anfang an

Jedes Leben beginnt mit einem Wunder – der Geburt. Über neun Monate wächst ein neues Lebewesen heran – beachtet und gewollt von Gott. Jedes gesunde Kind ist Grund zur Dankbarkeit. Doch nicht immer stellt sich bei den werdenden Eltern Freude und Dankbarkeit ein. Dies kann unterschiedliche Gründe haben. Manchmal stellt sich noch in der Schwangerschaft heraus, dass das Kind mit schweren Behinderungen zur Welt kommen wird. Dann stehen die werdenden Eltern vor der Frage: Ist eine Abtreibung vielleicht die bessere Wahl?

Aber auch aus anderen Gründen entscheiden sich immer wieder werdende Eltern zur Abtreibung: Junge Frauen, die noch keine fertige Berufsausbildung haben und nicht wissen, wie sie für ihren eigenen Unterhalt und den ihres Kindes aufkommen sollen. Aber auch Familien, die nicht wissen, wie sie für noch ein weiteres Kind sorgen sollen. Auch wenn man es nie für möglich gehalten hätte, steht plötzlich die Frage im Raum: „Ist eine Abtreibung in meiner / unserer Situation nicht die bessere Wahl?“  

Kaum ein Thema wird so kontrovers disuktuert wie Abtreibung. Kristijan Aufiero, Geschäftsführer der Schwangerschafts-konfliktberatung Die BIRKE, spricht im Artikel „Keine Frau treibt gerne ab“ über tragische Konflikte und echte Hilfe:

 

 

Vor genau dieser Entscheidung stand auch Jenny Jansen. Nie hätte sie sich das träumen lassen, doch mit 40 lernt sie einen Mann kennen, von dem sie glaubt, er sei endlich der Partner, den Gott für sie ausgesucht hat. Als sie ungeplant von ihm schwanger wird, bekommt sie Existenzangst. Ihr Freund will weder heiraten noch ein Baby. Kann sie ein uneheliches Kind alleine großziehen? Und wie wird sie vor ihren christlichen Freunden dastehen? Jenny Jansen geht einen Schritt, den sie später bitter bereut: Sie entscheidet sich gegen ihr Wunschkind:

 

Auch Constanze Bohg stand mit Ihrem Ehemann vor der schwierigen Entscheidung, ob sie ihr Kind abtreiben soll. Denn in der 14. Schwangerschaftswoche erfährt sie, dass Ihr ungeborener Sohn Julius Felix nicht lebensfähig sein wird. Es folgen viereinhalb quälende Wochen, in denen sie und ihr Mann sich selbst, aber vor allem ihren Glauben hinterfragen. Schließlich entscheiden sich beide dafür, dass Julius Felix leben soll. Zwei Stunden verbringen sie gemeinsam mit ihrem Sohn, bevor er kurz nach der Geburt verstirbt. Wie sehen erste Schritte bei einer todbringenden Diagnose während der Schwangerschaft aus? Der Artikel „Gekommen um zu gehen“ gibt einige hilfreiche Tipps:

 

„Ist es dann nicht besser, erst gar kein behindertes Kind auf die Welt zu bringen?“, fragen sich manche werdenden Eltern. Durch pränataldiagnostische Maßnahmen versuchen sie sich gegen jede böse Überraschung abzusichern. Doro Zachmann ist selbst Mutter eines behinderten Kindes und glaubt, dass gerade diese neuen medizinischen Möglichkeiten zusätzlich verwirren können: „Mir hätte es Angst gemacht, hätte ich vor Jonas‘ Geburt gewusst, dass ich ein Kind mit Down-Syndrom bekomme. Ich hätte mir irgendetwas Schreckliches vorgestellt, womit ich nie umgehen kann. Ich hätte mir aber definitiv nie meinen Jonas vorgestellt, nicht die Liebe, die ich zu ihm habe oder dass er sich so toll entwickelt.“

Sie sagt über ihren Sohn: „Ich könnte es mir gar nicht ausmalen, wie mein Leben ohne Jonas wäre. Völlig unvorstellbar, da wäre ein großes Loch!“ 


Dennoch macht das Leben mit einem behinderten Kind vielen Paaren Angst. Manche Paare stellen sich sogar grundsätzlich die Frage: Sollen wir überhaupt eine Familie gründen? Sie wissen, wie viele Nachteile junge Eltern in Kauf nehmen müssen und wie schwer eine Rückkehr in den Beruf gerade für Mütter sein kann, und fragen sich: Ist es das wert? Andere Paare wiederum leiden unter ihrer Kinderlosigkeit. In dem Artikel „Das Leben ist schön – auch ohne Kinder“ beschreiben zwei Singles, wie glücklich sie das Zusammensein mit Nichten und Nachbarskindern macht und warum sie trotzdem zufrieden mit ihrem Leben ohne Kinder sind:

 

 

Für alle, die bei der Erziehung ihrer Kinder immer mal wieder an ihre Grenzen kommen, haben wir noch einige ganz praktische TIpps zusammengestellt. In unserer Sendereihe Calando spricht der Psychologe und Erziehungs-Coach Joachim Lask über sein Erziehungsprogramm PEP4Kids, das Eltern helfen soll. 


 

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2. Das Leben lieben – mittendrin

Manchmal erscheint das Leben nicht „liebenswert“, vor allem wenn wir Situationen erleben, die nicht unserem Lebensentwurf entsprechen. Wir lassen Lebenskünstler zu Wort kommen, die trotz widriger Umstände ihre Lebensträume verwirklicht haben.

„Wann ist das Leben eigentlich lebenswert?“ Seitdem ERF-Redakteur Horst Kretschi Vater eines schwerbehinderten Kindes ist, stellen er und seine Frau sich diese Frage immer wieder aufs Neue. In unserem Magazin ERF Antenne schreibt er:

Als unser Sohn geboren wurde, wussten wir nicht wirklich, was uns erwarten würde. Ab einem bestimmten Punkt in der Schwangerschaft wuchs er nicht mehr. Die Ärzte konnten aber bei diversen Ultraschall- und anderen Untersuchungen weiter nichts Ungewöhnliches feststellen. Bei der Geburt im Kreissaal zeigte sich dann, dass er eine Behinderung hat. Dank des schnellen und umsichtigen Handelns der Ärzte überlebte unser Sohn die ersten kritischen Minuten. Als Eltern durften wir eine Stunde nach seiner Geburt zu ihm. Wie schwer seine Behinderung sein würde, war auch jetzt noch nicht absehbar. – Horst Kretschi

 

Horst Kretschi


Seit diesen ersten Tagen sind einige Jahre vergangen. Es gab viele Momente des Hoffens und Bangens, doch für Horst Kretschi und seine Frau ist klar: „Wir werden unser Kind nicht verstecken." Sie sind dankbar für ihren behinderten Sohn, der sie auch in ihrem Glauben oft genug herausfordert. Mit ihm haben sie ein bewegtes Leben, das sich lohnt:

 

 

Auch die fünffache Mutter und Ehefrau Irmgard Grunwald kennt den Trubel des Alltags. Immer aktiv und stets zur Stelle, wenn sie gebraucht wurde – das war einer ihrer Lebensinhalte. Doch schon seit einigen Jahren hat sich bei Irmgard vieles verändert: Die tatkräftige und aktive Frau ist an der tödlichen Krankheit ALS erkrankt und mittlerweile fast vollständig gelähmt. In ihrem Leben gibt es keine Selbstständigkeit mehr. 

 

 

Irmgard ist völlig auf die Hilfe anderer angewiesen. In unserem TV-Beitrag erzählt die 56-Jährige über die Momente, die ihr Leben trotzdem lebenswert machen. Die Eindrücke dieses Dreh-Tages hat unsere Volontärin Sophia Sczesny in der Reportage „Gefangen im eigenen Körper" festgehalten.

 

 

ERF Mitarbeiter zum Thema „Das Leben lieben“

 

 

Anders als Irmgard hat der Albanier Krenar Bullgur (Nari) große Schwierigkeiten damit, einen Sinn in seinem Dasein zu erkennen und sich darüber gar zu freuen. Als Sechsjähriger entdeckt er beim Spielen eine alte Granate in einem verlassenen Gebäude. Er ahnt die Gefahr nicht und will herausfinden, was er in den Händen hält. Die Bombe explodiert.

Der Junge überlebt, aber er wird zum Krüppel. Von nun an ist er nicht nur der Außenseiter im Ort, sondern auch in der Familie. Denn in seiner Kultur gilt: „Behindert bist du kein ganzer Mensch." Nari sucht überall nach Annahme. Auch im islamischen Glauben, doch egal wo – er bekommt das Gefühl, unerwünscht zu sein. Als er zufällig beim Zappen durchs TV-Programm auf den Jesus-Film stößt und hört, welche Botschaften Jesus seinen Zuhörern weitergibt, steht für ihn fest: So muss Gott sein! Nari beginnt Hoffnung zu schöpfen:

 


Mehr Beiträge und Artikel zum Schwerpunktthema finden Sie außerdem in unserem Magazin ERF ANTENNE


 

Die Ungerechtigkeiten im Leben können einen verzweifeln lassen. Manchmal machen sie aber auch kreativ. Heike Barthel zum Beispiel ist von Geburt an schwerbehindert. Als junge Frau wird sie als „erwerbsunfähig" erklärt. Doch Heike lässt sich keinen Stempel aufdrücken und gestaltet ihr Leben mit einer großen Portion Gottvertrauen. Im TV-Beitrag erzählt die zweifache Mutter und Ehefrau ihre außergewöhnliche Geschichte:

 

 

Schön, denken Sie nun vielleicht. Diese Menschen sind trotz allem glücklich und leben ihren Traum. Doch was ist mit meinen Vorstellungen vom Leben? Wie kann ich meine Ziele erreichen? Woher weiß ich, was Gott mit mir vorhat? Was ist, wenn meine Träume wie Seifenblasen zerplatzt sind? Stephan Münch kennt diese Fragen nur zu gut. Deshalb hat er vor wenigen Jahren das Projekt „Lebenstraum“ gestartet. Mit einer zehnmonatigen Auszeit möchte er jungen Menschen eine Unterstützung bei Lebens- und Berufsorientierung bieten und ihnen helfen, Gottes ganz persönlichen Traum für ihr Leben herauszufinden.

Leider können Lebensträume auch ganz plötzlich zerplatzen: Als die junge Medizinstudentin Rahel Seidl-Schulz die Diagnose Krebs erhält, verliert sie allen Halt im Leben. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich an Gott zu klammern und um sein Eingreifen zu beten. Auch bei Monica Masi und Stefan Imoberdorf sieht die Zukunft ziemlich düster aus. Nach nur sechs Monaten Ehe voller Streit, emotionalen Verletzungen und Untreue trennt sich das Paar wieder. Doch Rahel, Monica und Stefan haben eines gemeinsam: Sie haben alle noch einmal eine zweite Chance bekommen. In unserem Multimediaprojekt erfahren Sie die ganze Story.
 

In unserem Artikel „Was macht das Leben lebenswert?“ geht Wolfgang Hiller dem Wert des Lebens aus theologischer Sicht auf den Grund:

 

 

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3. Das Leben lieben – bis zum Schluss

Die wenigsten Menschen wollen alt werden und sterben. Denn Alter und Tod wecken Ängste in uns. Trotzdem ist gutes und lebenswertes Leben auch im Alter möglich. Ein Nigerianisches Sprichwort sagt: „Das Alter ist unheilbar.“ Je älter man wird, desto mehr zwickt und zwackt der Körper. Doch Altern besteht aus mehr als Leid, Schmerzen und Abschied. Manche Menschen starten im hohen Alter noch einmal so richtig durch. So wie Christian und Ursula Gruhl. Die beiden haben im hohen Alter beschlossen, noch mal etwas ganz Neues angefangen: Ein Restaurant im eigenen Wohnzimmer:

 

 

Aber auch ohne neue Ziele und Herausforderungen ist das Leben im Alter ein Geschenk – besonders, wenn man es mit einem geliebten Menschen seit vielen Jahren teilen darf. Heinz und Elsa Jahrling sind ein Paradebeispiel dafür. Seit über 60 Jahren sind die beiden verheiratet und durch dick und dünn gegangen. Gerade weil sie wissen, dass sie vielleicht nicht mehr viele Tage zu zweit haben, genießen sie jeden gemeinsamen Moment:

 

Doch natürlich ist das Alter selten frei von Beschwerden. Zwar steigt die Lebensdauer, aber damit auch das Risiko, an altersbedingten Krankheiten wie Demenz, Parkinson oder Arthrose zu erkranken. Viele Senioren stellen sich die Frage: Wie kann ich meinen Lebensabend gut gestalten? Wie kann ich möglichst lange ein eigenständiges Leben führen, ohne von der Pflege und Fürsorge anderer abhängig zu sein?
 

Dass dieses Thema immer wichtiger wird, zeigen auch einige Zahlen. 1965 gratulierte der Bundespräsident 276 Männern und Frauen zu einem dreistelligen Geburtstag. Heute gibt es rund 16.000 Menschen über 100 in Deutschland. Bis zur Jahrhundertmitte wird diese Zahl vorrausichtlich auf über 100.000 ansteigen. Was ist der Grund für diesen rapiden Anstieg? Neben den medizinischen Verbesserungen sind es vor allem die Erbanlagen, das gestaltbare Umfeld und das Sozialverhalten.

Aber noch entscheidender als diese Faktoren ist eine positive Lebenseinstellung, so Prof. Kurt Witterstätter. Konkrete Tipps für ein glückliches Leben im Alter gibt er in unserem Artikel „Den Zerfall ausbremsen“:

 

 

Doch auch bei der besten Vorsorge um die eigene Gesundheit, ist das Altern an sich nun mal nicht aufzuhalten. Unweigerlich stellt sich oft irgendwann die Frage: Gehe ich ins Altersheim oder kann eine Pflege im eigenen Heim sichergestellt werden? Damit verbunden ist auch die Unsicherheit, wie Sterben in Würde aussehen kann. Mit genau diesem Thema hat sich die Stiftung ProVita (die lebensethischen Initiative des Bundes freier evangelischer Gemeinden und des Bundes evangelisch-freikirchlicher Gemeinden) in einer Podiumsdiskussion gewidmet.

 

Auch für Markus Roll stellt sich die Frage danach, wie würdiges Sterben aussehen kann, als seine Mutter ihm erzählt, dass sie an Krebs sterben wird. Roll ist Ende 30 und als Autor und Theologe sehr erfolgreich, aber daraufhin sagt er alle Termine ab und zieht zurück zu seiner Mutter nach Lübeck. Gemeinsam verbringen sie noch zehn gemeinsame Wochen. Seine Erfahrungen schreibt er in einem Online-Tagebuch auf, aus dem schließlich ein Trauerbuch für Männer wird. In unserer Sendung „Gott sei Dank“ erzählt er davon, wie er seine Mutter in ihren letzten Monaten begleitet hat:

 

Lesen Sie ein ausführliches Interview mit Markus Roll über die Zeit mit seiner sterbenden Mutter.

 

 

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