Aybek muss sterben

Aybek ist Christ geworden. Das kann die muslimische Gemeinschaft nicht dulden.

Aybek muss sterben. Denn er ist Christ geworden. Es ist ein unverzeihliches Vergehen, wenn ein Muslim ein Nachfolger Jesu wird. Usbekistan gehört nach Einschätzung der US-Regierung zu den acht Staaten, die die Religionsfreiheit besonders schwer verletzen. Für die wenigen Christen wird die Situation immer schwieriger. Schon von seinem Glauben zu sprechen ist verboten.

Aybek muss sterben. Das hat das Dorf beschlossen. Sein Onkel soll ihn töten. Doch in einem letzten Gespräch bringt Aybek ihn zum Nachdenken. Er bekommt eine letzte Chance. In der Moschee soll er sich vor der muslimischen Gemeinde verantworten. Aybek betet. Und redet. Fast eine Stunde lang. Er ist mutig. Er hat nichts zu verlieren. „Gott sandte allen Menschen sein Evangelium durch die Bibel, aber ihr nehmt es nicht an. Darum nehmt ihr auch mich nicht an. Gott wird euch eines Tages fragen, warum ihr ihm nicht geglaubt habt.“

Als er fertig ist, verlässt einer nach dem anderen wortlos die Moschee. Niemand klagt ihn an. Und Aybek weiß: Er darf bleiben. Er darf leben. Und von seinem neuen Glauben sprechen. Auch im Radio. In den Sendungen unseres internationalen Partners ist er regelmäßig zu hören. Die Christen werden dadurch in ihrem Glauben gestärkt und ermutigt. Sie spüren: Gott hilft uns. Und es gibt noch andere Christen in diesem Land.

Doch Aybeks Geschichte ist noch nicht zu Ende. Knapp zwei Jahre nach seiner Predigt in der Moschee finden sein Onkel und einige Familienmitglieder zum Glauben an Jesus Christus. Heute leben in dieser Gegend etwa 100 Christen. Aybek hat es erfahren: Gott ist in den Schwachen mächtig, und er bewirkt Großes, wenn seine Kinder mutig sind.

Die usbekischen Radiosendungen werden seit vielen Jahren vom ERF mitfinanziert. Ihre Spenden bringen Licht und Leben, weil sie Christus bringen. Danke, wenn Sie das auch weiterhin ermöglichen. Auch im Namen von Aybek.

Die ausführliche Geschichte gibt es unter: www.erf.de/aybek-muss-sterben

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