Anstoß - Gedanken zur Tageslosung
1. Thessalonicher 5,9
Bibelvers
Gott hat uns nicht dazu bestimmt, dass wir dem Zorn verfallen, sondern dass wir die Rettung erlangen durch unseren Herrn Jesus Christus.
Verletzungen und Enttäuschungen können mich ganz schön mürbe machen. Ich reagiere aggressiv und werde zornig, weil mir Unrecht geschieht. Besser geht es mir durch diese Gefühle nicht. Und meine Situation verändern tun sie auch nicht. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ich fühle mich abgeschlagen, ausgebrannt und am Boden. Aber es ist nicht leicht, den Zorn zu überwinden. Einen Weg, genau das zu tun, gibt es aber: Ich konzentriere mich nicht auf meinen Zorn und meine Wut, sondern auf das, was mich ausmacht. Ich bin Gottes Geschöpf. Meinen Wert habe ich durch ihn. Rettung bekomme ich durch seinen Sohn.
Wer sich seines Wertes bewusst ist, der muss nicht zornig bleiben. Paulus schreibt an die Thessalonicher:
Gott hat uns nicht dazu bestimmt, dass wir dem Zorn verfallen, sondern dass wir die Rettung erlangen durch unseren Herrn Jesus Christus.
Wenn ich diese Aussage in mein Herz lasse, muss ich nicht mehr zornig sein. Ich bekomme einen neuen Ausblick. Gott hält mich für wichtig. Er möchte, dass ich zornfrei und selbstbewusst durchs Leben gehe. Weil er beschlossen hat, weil er mich dazu bestimmt hat, dass ich einen Rettungsanker habe, der mich auch von meinen negativen Gefühlen befreien kann. Ein Gebet, ein kleines Gespräch mit ihm, kann meine Sicht auf mich verändern. Und dann mache ich vielleicht die Erfahrung, dass das Leben schön sein kann. Wenn ich mich dazu entscheide, zornfrei zu leben und mich auf Jesus konzentriere, kommt eine Geborgenheit und Sicherheit in mein Leben, die mir gut tut.

