Ein Brief an den Weihnachtsmann
Lieber Weihnachtsmann, wieso hast Du Dich beim Krippenspiel heimlich eingeschlichen und Dich einfach mit an die Krippe zum Christkind gestellt? Es tut mir leid, lieber Weihnachtsmann, aber in dieser Geschichte hast Du nichts zu suchen. Zum Glück gab es Leute die gut aufgepasst haben und Dich aus der Szene verwiesen haben. Selbst die Kinder, die mitspielten, merkten sofort, dass Du da nicht hingehörst.
Lieber Weihnachtsmann,
wieso hast Du Dich beim Krippenspiel heimlich eingeschlichen und Dich einfach mit an die Krippe zum Christkind gestellt? Es tut mir leid, lieber Weihnachtsmann, aber in dieser Geschichte hast Du nichts zu suchen. Zum Glück gab es Leute die gut aufgepasst haben und Dich aus der Szene verwiesen haben. Selbst die Kinder, die mitspielten, merkten sofort, dass Du da nicht hingehörst.
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Es scheint veraltet und aus der Mode gekommen zu sein, dass Weihnachten die Geburt von Jesus war. Es scheint, als glaubten die Menschen lieber an einen rot gekleideten, dicken, bärtigen Mann, der mit fliegenden Rentieren auf einem Schlitten durch die Nacht fährt. Ist das logischer als ein von einer Jungfrau geborener Sohn Gottes, der für uns als Retter auf diese Welt kam?
Beides scheint ein Märchen zu sein, denn gewöhnlich fliegen Rentiere nicht und Jungfrauen gebären keine Kinder. Es ist also eine Glaubenssache, woran man glaubt. Doch der Inhalt der beiden Geschichten ist dann doch frappierend anders:
Der bärtige Kerl auf dem Schlitten bringt Geschenke, die offenbar nur dazu da sind, unsere oberflächlichen Wünsche zu befriedigen:
Spielzeug, Luxus und Süßkram, dessen man irgendwann überdrüssig wird. Spielzeug geht kaputt, Luxus verblasst und Süßes verursacht Sodbrennen.
Das Kind in der Krippe aber hatte eine Mission zu erfüllen. Schon die Ankündigung für die Hirten ließ das durchblicken: "Der Engel sagte zu ihnen: »Habt keine Angst! Ich habe eine große Freudenbotschaft für euch und für das ganze Volk. Heute ist euch der Retter geboren worden, in der Stadt Davids: Christus, der Herr! Und dies ist das Zeichen, an dem ihr ihn erkennt: Ihr werdet ein neugeborenes Kind finden, das liegt in Windeln gewickelt in einer Futterkrippe.« "
Lukas 2, 10 und 11
Ein Retter, der in die Welt kommt und sie so kennen lernt, wie sie ist: Mit allen Herausforderungen, mit vielen Nöten und Schmerzen - ja sogar den Foltertod muss er erleiden. Aber er hat dies für uns Menschen getan. Für mich!
Jesus hat mir die Himmelstür aufgeschlossen, die Du, Weihnachtsmann immer hinter Dir zu machst, damit keiner die Geschenke sieht. Aber Gott hat gewollt, dass wir seine Geschenke sehen:
- Frieden,
- Freude,
- Vergebung und
- Ewiges Leben.
Beides ist Glaubenssache, aber für mich springt bei der Jesus-Variante mehr heraus. Also lieber Weihnachtsmann, dränge Dich an Weihnachten nicht mehr in den Mittelpunkt, denn dort steht immer noch eine Krippe!
Autor: Bearbeitet von Martin Mandt
Leserbrief zu diesem Beitrag
- Von margit wittig am 08.12.2007, 13:52 Uhr.
- ich schicke diesen guten Artikel jetzt gleich an unseren Prediger, der am letzten Sonntag genau dieses Thema "Weihnachtsmann" mit in den Focus genommen hat.
Ich als Ehefrau und Mutter habe nichts gegen die Beeinflussung durch die vielen Weihnachtsmänner :) , allerdings bekenne ich mich gerne zum Retter der Welt, zum Kind in der Krippe - und hoffe als Christin, dass sich Menschen gerade in dieser wichtigen Zeit im Jahr von Jesus persönlich ansprechen lassen, und ihn in ihr Leben reinlassen.
Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Weihnacht und ein frohes Fest zu Jesu Geburtstag.
- Von Anke Ehring-Holze am 07.12.2007, 21:28 Uhr.
- Hallo zusammen,
wir sollten uns alle in die Spur begeben, um den Leuten diesen Unsinn mal genauer erklären, dass mit dem wirklich total genialsten und himmlischsten Geschenk aller Zeiten - unseren Herrn. Es wird langsam Zeit, laßt uns das alle gemeinsam tun. Christus wieder ins richtige Rampenlicht des Weihnachtsbaums zu setzen. Er ist das beste was uns jemals passieren konnte, lasst uns das allen sagen, die noch an den Weihnachtsmann glauben.
Eine gesegnete Zeit im Advent, freuen wir uns auf das kommen Jesu.
Liebe Grüße aus Unterfranken
Familie Holze - Von Eva Fischer am 06.12.2007, 13:41 Uhr.
- Gute Idee, den "Hintergrund" von Weihnachten nochmal ins Gedächtnis zu rufen.
- Von julchen am 06.12.2007, 11:48 Uhr.
- Hallo Martin
Danke das du den Sinn des Weihnachstfestes in den Vordergrund gerückt hast.Wir sollten vielmehr den Menschen von der frohen Botschafr die Weihnachten ihren Anfang nahm berichten.Gott gab seinen Sohn für uns ,er kam um uns den Weg frei zu machen zu Gott.Er kam als Mensch und durchlitt auch ein Menschsein.Von der Geburt bis zum Tod.Viellcht sollen wir von all den Äußerlichkeiten abgelenkt werden von der wichtigen Wahrheit.Darum wollen wir unsere Herzen öffnen für sein Kommen ,daß vielmehr ist als Kerzenschein und Geschenke .Rettung zu einem Leben in seiner Herrlichkeit.
Gesegnete Weihnachtage Julchen - Von Michael Barth am 06.12.2007, 10:38 Uhr.
- Lieber Martin!
Wie wahr, wie wahr! Es geht nur noch um Kommerz. Es ist aber schön, dass es Menschen gibt, die auf diesen Trend aufmerksam machen und den Zeigefinger heben.Dir und den Deinen eine schöne Adventszeit.
Michael (jesus-online.)l



