Fenster zum Sonntag
Mit der Familie in den Slums
Sie zogen mit der ganzen Familie in die Slums von Manila und wohnten Tür an Tür mit den Ärmsten der Welt.
| 26:55 Minuten
Auf sechs Quadratmetern in einem Elendsviertel zu leben, ist nicht jedermanns Sache. Familie Schneider aus Basel hat sich darauf eingelassen. Als Christian und Christine Schneider in die philippinische Hauptstadt Manila ziehen, um dort Entwicklungshilfe zu leisten, ist die Tochter Isabelle gerade ein Jahr alt. Neun Jahre leben sie in den Slums der philippinischen Hauptstadt, zwischen Abfalldeponien und Wellblechhütten, umgeben von Ratten, Dreck und Abfall – mit Ganoven, Mördern, Strichern und Junkies als Nachbarn.
Familie Schneider erlebt die ganze Dramatik des Alltags in einer Mega-City: Freundschaft und Verrat, Schusswechsel auf offener Strasse, Überschwemmungen und Naturkatastrophen. Ihre Geschichte ist aber auch eine Geschichte von Gebeten, Träumen und Ängsten, von sinnlosem Sterben und sinnvollem Leben. Sie erinnert daran, dass der christliche Glaube kein Fahrstuhl in den Himmel ist, sondern der Motor, um etwas zu verändern und zu bewegen.
Auch wenn Schneiders wieder in der Schweiz leben, ist ein Teil von ihnen in Manila geblieben. Nicht nur das: Christine und Christian setzen sich auch in ihrer heutigen Umgebung weiter für benachteiligte Menschen am Rand der Gesellschaft ein.
Links zur Sendung:

Sendung vom 11.05.2013
Dr. Lütz: Schein oder Sein
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Sendung vom 27.04.2013
Im 4. Lebensdrittel
Miriam Tilge ist 77 Jahre alt und immer noch voll engagiert, zum Beispiel in Indien bei Waisenkindern.

Sendung vom 30.03.2013
Ein Champion auf der Flucht
Ike Johnson muss aus Liberia flüchten, da der Bürgerkrieg ausgebrochen ist. Der ehemalige Tischtennis Champion steht am Nullpunkt.

Sendung vom 16.03.2013
Voll auf die Fresse
Der Box-Coach musste als Kind viele Schläge einstecken. Heute hat er dies verarbeitet und hilft Menschen in schweren Lebensphasen.


