Bibellesen für den Tag
Machen Sie die Bibel mit der Bibellese zu Ihrem täglichen Begleiter (Aktuelle Bibellesen: Bibellese "Orientierung" und "mittendrin" vom Bibellesebund).
Andachten & Predigten
Weitere Andachten und Predigten finden Sie in der Predigt-Datenbank von ERF.de.
Bibellese "Orientierung" für Donnerstag, den 23. Februar
Haus des Gebets
Natürlich weiß Salomo, dass Gott nicht in den von ihm gebauten Tempel „hineingepfercht“ werden kann (vgl. Apg 17,24). Selbstverständlich ist Gottes Wohnung „im Himmel“ (30.32.34.36.39). Aber der Tempel ist ein Ort, an dem man die Verbindung mit Gott im Himmel herstellen kann. Gott ist nur ein Gebet weit entfernt (vgl. 5. Mose 4,7)! Das ist die wichtigste „Zweckbestimmung“ des Tempels: Er soll ein Ort für das Gebet sein (vgl. Jes 56,7). Und davon macht Salomo reichlich Gebrauch.
Er beginnt mit Anbetung (23) und dankbarem Rückblick (24). Salomo stellt sich Gott zur Verfügung, damit dieser seine Vorhaben („Verheißungen“) durch ihn erfüllen kann (25-26).
Mit seinem Gebet möchte sich Salomo der Hilfe und Treue Gottes „versichern“. Er sucht
- „Rechtsschutz-Versicherung“ (31-32),
- Versicherung gegen Sünde und „Eigenverschulden“ (33-36),
- Versicherung gegen Naturkatastrophen, Krieg und Plagen aller Art (37).
Beobachtung: Der Aufbau des Gebets von Salomo erinnert mich an den Aufbau des Vaterunsers:
Anbetung: „Geheiligt werde dein Name“ – Vorhaben erfüllen: „dein Reich komme“ – (Setzen Sie den Vergleich selbst fort.)
"Wenn dein Gebet nur bis an die Decke zu gehen scheint, erinnere dich, dass Gott unterhalb der Decke wohnt. Wir müssen Gott nicht irgendwo im Universum suchen, denn er wohnt in uns."
Hans Peter Royer
Bibellese "mittendrin" für Donnerstag, den 23. Februar
Kein Held
Haben Sie das auch schon mal gemacht? Eigentlich lügen Sie nicht - Sie lassen nur eine wichtige Information weg. Und schon sieht alles ganz anders aus! Genau diese Taktik wendet Abram an. Er hat gerade alle Zelte hinter sich abgebrochen, weil er Gottes Verheißung folgt. Und jetzt misstraut er Gott – glaubt nicht mehr, dass der für sein (Über)Leben sorgt. Nichts … mehr



